Verfahren gegen Jan Vennegoor of Hesselink
Rapid-Stürmer Jan Vennegoor of Hesselink droht wegen seines Fouls an Stefan Lexa beim 1:3 in Ried ein juristisches Nachspiel.
Wie die "OÖN" berichten, hat die Staatsanwaltschaft Ried am Freitag ein Verfahren gegen den Niederländer eingeleitet.
"Sollte das Foul ohne Bezug zum Ball erfolgt sein, ist das schwere Körperverletzung", erklärt Staatsanwalt Alois Ebner.
Lexa hat sich bei diesem Duell einen Seitenbandriss und einen Teilabriss des hinteren Kreuzbandes im linken Knie zugezogen.
Trainer Pacult tritt auf die Bremse und appeliert an die Vernunft der Rieder. "Wenn das durchgeht, muss man sich vorstellen, was dann in Österreich los wäre."
Für Reiter hat er kein gutes Wort mehr über. "Vielleicht hat er den Sieg gegen uns zu lange gefeiert und das eine oder andere Bier zuviel gekippt."
Wenn dieses Beispiel Schule mache, müsse man laut seinen Angaben im Nachhinein auch Ex-Rieder Herwig Drechsel ein Verfahren anhängen.
"Dann müsste Rapid Drechsel auch anklagen. Immerhin hat sich Steffen Hofmann 2006 in einem Zweikampf mit ihm das Seitenband gerissen."
Somit sei jede Aktion, in der ein Spieler zu Schaden kommt, hinterfragbar. Für den Rapid-Betreuer ein unvorstellbares Szenario.
Was meint ihr? Sollte Lexa recht bekommen?