Unser System in Österreich ist generell ein sehr soziales. (im Vergleich als Beispiel mit dem von Amerika) Der Staat übernimmt ja sehr sehr viel. Und entlastet die Bürger sehr stark. Das ist gut, nur in Summe muss der Staat auch schauen, dass er das bezahlen kann. Es ist wichtig, dass das Gesundheitssystem funktioniert und jeder halt versichert ist. Nicht so, dass man nichts hat und jeder für sich selbst schauen muss wo er bleibt. Ausser man entlastet damit die Bürger. Weniger Sozialabgaben beim Gehalt und dann kann jeder machen was er will. Dennoch andersrum werden viele Sachen gesponsert wegen dem Staat. Müsste jeder seine Versicherung selbst bezahlen würden die Preise ganz anders sein.
Nightfire_01 hat geschrieben:so, aber jetzt wieder zum Thema:
Mitlerweile sagen ehemalige Banker und hohe Tiere bei der EZB, dass der Euro nicht mehr lange bestehen wird
Genauso wie es in den USA bald zum ganz großen Crash kommen wird.
Man tut aktuell alles um Zeit zu gewinnen, doch je länger man das hinauszögert desto mehr leiden die "normalverbraucher" und sowieso schon armen Menschen darunter.
Nightfire_01 hat geschrieben:naja, es geht ja nicht nur um den Euro
Es geht ja allgemein um das weltweite Finanzsystem.
Es gibt fast kein Land auf der Welt, das keine Schulden hat
Es gibt in Europa fast keine Gemeinden die nicht hoch verschuldet sind
Und alleine das kann einfach nicht mehr lange gut gehen
und glaub mir
deutschland ist sicher nicht das land was am meisten unterm euro leiden muss und am meisten zahlen muss
gemessen an der einwohnerzahl sind andere da noch viel schlimmer drann
GrafZahl04 hat geschrieben:
Aber auch den deutschen Steuerzahlern stinkt es mit ihren Geld die deutschen und französichen Banken zu retten! Ohne Frage profitieren die Deutschen von der derzeitigen Krise...nur die Frage...was würden andere Länder geben, wenn mal Deutschland Geld braucht! Deutschland hat 2 Billionen € Schulden!Daher wurde zum Beispiel das Renteneintrittsalter erhöht - damit die Leute weniger was von ihrer Rente haben bzw notgedrungen eher gehen müssen aber mit hohen Abschlägen!
Nightfire_01 hat geschrieben:Ich hätte nichts gegen einen kompletten Crash
Stelle mir immer vor wie schön ein Leben ohne Geld sein würde
- Viel viel weniger Sorgen und Angst auf der ganzen Welt.
- es würde keine sogenannte "Klassen-Gesellschaft" geben
- Diese Geld- und Machtgeilheit würde aufhören, und damit würden viel weniger Menschen "geopfert" werden (es hört sich hart an, es ist aber so)
- Die Menschen würden wieder anfangen zu leben und nicht nur an Geld, Karriere und Macht denken
- Unnötige Jobs würden wegfallen und stattdessen würden diese Leute etwas produktives tun und einen Beitrag für die Gesellschaft leisten
- Projekte würden nicht mehr an "der finanzierung" scheitern können, weil es keine finanzierung mehr gibt, man kann einfach machen.
Nightfire_01 hat geschrieben:Wieso wäre ein Tauschgeschäft ein Rückschritt ??
Mit Geld ist es doch nichts anderes, es ist ein Tauschgeschäft
Ich gebe dir Geld damit du mir was zu Essen gibst (als Beispiel)
nur dass es kein faires Tauschgeschäft mehr ist, weil einige zu viel haben und andere gar nichts.
Es wird mit Geld spekuliert und es Spielen einfach viel zu viele Fakoten da schon mit rein.
Der einzige Unterschied in einer Welt ohne Geld wäre, dass Sinnlose Berufe wefallen würden (Zb. Finanz oder Steuerberufe, Buchhaltungen)
Und die Leute dann eine tätigkeit machen würde die der allgemeinheit nützt (Etwas Produktives oder eine Dienstleistung)
Denk mal nach wieviel Geld dafür drauf geht, weil Leute kontrollieren müssen wieviele Geld wer verdient und wo das Geld hinwandert (Buchhaltung, Steuern usw.) Jede Firma hat duzende solcher Leute eingestellt, ist aber völlig sinnlos eigentlich.
Und auch das Schulsystem würde geändert werden. Es wird weniger wert gelegt auf Titel und Ausbildung
Sondern wieder mehr geschaut "was kann derjenige" oder was "WILL" derjenige tun.
Weiters würde auch der reichtum und die armut wegfallen.
Nightfire_01 hat geschrieben:Da geht es weniger um DIREKTE Tauschgeschäfte
Jeder leistet seinen Beitrag für die allgemeinheit und daher kann sich jeder das was er braucht einfach nehmen.
Das ist nicht so gemeint: Ich gebe dir 10 Eier und bekomme von dir dafür ein T-Shirt (als Beispiel)
Sondern so, dass jeder das tut was er kann und will und sich dafür das was er braucht von anderen holen kann.
Übrigens, es gibt berets einige "Völker" die ohne Geld leben.
Das sind ganze Ortschaften die das Geld abgeschafft haben und Leben einfach so zusammen.
Jeder arbeitet irgendwas und dafür kann sich jeder das nehmen was er braucht.
Die Leben aber nicht in Armut oder so, die haben nur weniger Probleme.
Die haben genauso ihre Lebensmittelgeschäfter, Strom, Fernseher usw. also keine "Waldmeschen" oder so.
Die sind auch ganz "normal" angezogen und haben ganz "normale" Hobbys.
Nur kann sich einfach jeder das holen was er braucht, weil jeder seinen Teil zum zusammenleben Beiträgt.
@ Schulden machen
Genau das ist ja das Problem des Geldsystems
Man kann fast nichts machen ohne Schulen
Keine Gemeine, kein Land, kein Staat und fast keine Privatperson kann nichts größeres Tun oder sich anschaffen wenn man nicht Schulden macht.
Und aus diesem Grund ist das System zum scheitern verurteilt, weil irgendwann (und zwar jetzt) der Punkt erreicht ist, wo jeder Schulden hat, diese aber nicht mehr zurückgezahlt werden können.
Schau dir die USA an, es ist überhaupt gar nicht möglich, dass man diese enormen Schulden irgendwann einmal zurückzahlen kann
Und trotzdem wird jetzt die Schuldengrenze erhöht und sie können dann noch mehr Geld sich ausborgen.
GwReÜiNß hat geschrieben:Da sind die Leute einfach viel zu selbstsüchtig, und würden zu sehr auf sich schauen, und sich Unmengen nehmen.. Manche würden sich eine Villa hinbauen, und für andere bleibt nur eine kleine Hütte dann übrig...
Auch würden sich manche zum Trottel arbeiten, und manche nur quasi alibimäßig arbeiten... Klar, ist bei uns hier auch so, dass manche mehr tun als andere.. Aber die haben auch zumeist einen Gehaltsunterschied deswegen...
Nightfire_01 hat geschrieben:GwReÜiNß hat geschrieben:Da sind die Leute einfach viel zu selbstsüchtig, und würden zu sehr auf sich schauen, und sich Unmengen nehmen.. Manche würden sich eine Villa hinbauen, und für andere bleibt nur eine kleine Hütte dann übrig...
Auch würden sich manche zum Trottel arbeiten, und manche nur quasi alibimäßig arbeiten... Klar, ist bei uns hier auch so, dass manche mehr tun als andere.. Aber die haben auch zumeist einen Gehaltsunterschied deswegen...
Und wo genau wäre da der Unterschied zu jetzt ??
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