Moderator: Joga Bonito
Joker hat geschrieben:War abzusehen.
Nightfire_01 hat geschrieben:Joker hat geschrieben:War abzusehen.
Absolut !
Nur 1 Sieg aus den letzten 29 Bundesligarunden ist etwas mager !
GwReÜiNß hat geschrieben:Kader ist gut. ja...
Aber da fehlt i-wie so einer, der ins Tor trifft..
Aber das die hinten so schlecht stehen ist für mich auch unerklärlich...
gak-wolfi hat geschrieben:Natürlich war es nach dieser Unserie klar das er nicht mehr lange Trainer in Kärnten sein wird, aber ich find es trotzdem schade.
Ich hoffe er findet bald wieder einen Job in der Bundesliga da er in meinen Augen ein sehr guter Trainer ist.
Und ganz nebenbei auch einer der sympathischsten die es in Österreich gibt.
Nightfire_01 hat geschrieben:Die Frage ist was er mit dem "Geschwür" meint !
Kann ja auch sein das er allgemein eine schlechte Stimmung meint, die er als "geschwür" sieht !
Muss ja nicht eine Einzelperson sein !
sportnet.at hat geschrieben:Schinkels' AbrechnungFrenkie Schinkels im sportnet.at-Interview seine Kärntner Abschlussparty, das Geschwür innerhalb der Mannschaft und die neuesten Autoren- und Musiker-Pläne.
sportnet.at: Herr Schinkels, ihre Zeit als Kärnten-Trainer ist seit Samstag Abend Geschichte. Wobei erwisch' ich Sie gerade?
Frenkie Schinkels: "Ich bin im Moment dabei, für Freunde und das Trainerteam am Donnerstag eine kleine Abschiedsparty im Hotel Rösch zu organisieren. Ich habe hier viele Freunde gefunden."
Der Verein war Ihnen immer eine Herzensangelegenheit. Ihr bislang schwerster Abschied in Ihrer Trainer-Karriere?
"Ja, doch. Mit dem Ableben von Jörg Haider und den vereinsinternen Differenzen haben sich mit der Zeit leider viele Nebenschauplätze aufgetan, die die Arbeit erschwert haben. Heute ist der Verein leider stark gefährdet, richtig abzustürzen."
Ist die Entscheidung, das Handtuch zu werfen, wirklich erst während dem Mattersburg-Spiel gereift?
"Jetzt kann ich ja ehrlich sein. Ich hatte schon seit ein paar Wochen mit Schwankungen zu kämpfen, es war nicht leicht für mich. Ich habe als Trainer alles in meiner Macht stehende probiert, aber das Mattersburg-Spiel war der absolute Tiefpunkt. Wenn du nach drei Minuten 0:1 in Rückstand gerätst, kein Aufbäumen zu erkennen ist und deine Mannschaft danach nur eine Gelbe bekommt, sitzt du auf der Bank und weißt, dass es keinen Sinn mehr hat."
Inwiefern hat ihnen der Klub-interne Gegenwind zugesetzt?
"Präsident Canori hat bis zum Schluss zu mir gestanden. Auch die Fans und Leute auf der Straße haben sich mir gegenüber sensationell verhalten. Wenn aber ein Vorstandsmitglied, dass gleichzeitig für eine Zeitung als Journalist tätig ist, nur Wirbel und Unruhe in den Verein bringt, wird es mühsam.
Der Verein sucht momentan intensiv nach einem Nachfolger. Braucht die Mannschaft einen Schreihals wie Krankl oder einen besonnenen Typen wie Zellhofer?
"Weder noch. Ich hätte meinen Co-Trainer Roman Stary weiterarbeiten lassen. Die Mannschaft braucht keinen neuen Trainer, aber man will unbedingt einen haben. Es wäre klüger gewesen, das Geld zu sparen und stattdessen im Winter drei, vier Spieler zu verpflichten. Im Gegenzug hätte man genauso viele Spieler eliminieren müssen. Ohne Namen nennen zu wollen: Es gibt ein kleines Geschwür innerhalb der Mannschaft, das rausoperiert gehört. Mit einem gesunden Körper lässt sich etwas ausrichten. Noch ist es nicht zu spät."
Wie geht es für Sie persönlich weiter? Wollen Sie vom Trainer-Dasein Abstand gewinnen oder so schnell wie möglich zurück ins Geschäft?
"Ich bleibe dem Fußball natürlich erhalten, aber vorerst eher als Experte. Außerdem habe ich noch zwei weitere Projekte laufen. Nächste Woche beginne ich damit, mein Buch "Immer Aufstehen" zu schreiben. Es geht darum, dass man, egal wie groß die Tiefschläge auch sind, immer wieder zur Tagesordnung übergehen muss. Erscheinen wird das Werk aber erst im Dezember 2010. Außerdem bringe ich rechtzeitig zum Fasching zwei Platten heraus, richtige Stimmungsmusik. Einen besseren Ort als Kärnten kann es dafür ja nicht geben (lacht).
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