Die 75.000-Einwohner-Stadt in der Zentralschweiz ist die neue Wahl-Heimat von
Thomas Prager.
Am Montag wird der Ex-LASK-Kicker beim dortigen FC Luzern einen über drei Jahre laufenden Vertrag unterschreiben.
„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Ich war in dieser Woche zwei Tage dort und mir hat es super gefallen. Ich habe mit Trainer und Präsident gesprochen und habe einfach das Gefühl gehabt, dass ich dort willkommen bin und sie mich unbedingt haben wollen“, begründet der 24-Jährige im Gespräch mit
LAOLA1 seine Entscheidung.
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Wichtig, dass Fringer mich haben will“Luzern belegte in der abgelaufenen Saison den vierten Tabellenplatz und wird daher an der Qualifikation für die Europa League teilnehmen.
Trainer ist der Pass-Österreicher Rolf Fringer, der einst auch Schweizer Teamchef war und in der Deutschen Bundesliga den VfB Stuttgart coachte.
„Er macht einen sehr professionellen Eindruck. Es war mir sehr wichtig, dass ich mit dem Trainer spreche und merke, dass er mich haben will. Er hat genau gewusst, wie ich spiele und was ich kann. Das hat dann auch den Ausschlag gegeben“, so der 14-fache ÖFB-Teamspieler.
Fringer plant den Mittelfeldspieler in jener offensiveren Rolle ein, die er sich in der abgelaufenen Saison beim LASK angeeignet hat.
Deadline für EntscheidungFür Prager endet damit eine Phase der Ungewissheit, die am 1. Juni mit der überraschenden Entscheidung der Linzer, die Option auf ihn nicht zu ziehen, ihren Anfang nahm:
„Ich habe mir selbst mit dem heutigen Tag die Deadline gesetzt, dass ich mich entscheide. Ich hatte insgesamt drei Angebote. Es wird jetzt Zeit, dass ich ins Training einsteige, denn jetzt sind es – ungewollt natürlich – schon fünf Wochen Urlaub. Noch länger zu warten und alleine zu trainieren, ist auch nicht das Wahre.“
An der Gerüchtebörse wurden zuletzt auch Rapid und der SC Freiburg als potenzielle neue Arbeitgeber genannt. In Hütteldorf wollte man die Personalie Prager jedoch nur in Angriff nehmen, wenn Veli Kavlak den Verein verlassen würde.
Freiburg wiederum war nicht so konkret wie die Schweiz. „Persönlich war ich nicht in Freiburg, davon habe ich auch nur von meinem Berater gehört“, verrät Prager, der von einem weiteren Interessenten aus dem Ausland spricht.
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Ein guter Schritt“Nach Heerenveen ist Luzern seine zweite Auslandsstation, wobei er betont: „Ich wäre auch gern in Österreich geblieben. Aber schlussendlich hat mich in Luzern einfach alles so überzeugt, dass ich wieder den Schritt ins Ausland wage.“
Bei seiner Stippvisite erlebte er live den Freudentaumel eines ganzes Landes nach dem sensationellen 1:0-Triumph der Schweiz bei der WM gegen Topfavorit Spanien mit „(Das war ein schönes Erlebnis!“).
Und die Perspektiven bei seinem neuen Verein würden ohnehin stimmen: „Ich glaube, dass sie Großes vorhaben. In der nächsten Saison wird das neue Stadion fertig. Luzern hat hohe Ziele und will in der Europa League spielen. Ich glaube, das ist ein guter Schritt, den ich jetzt mache.“
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Oft und lange mit Sanel Kuljic telefoniert“Ein Schritt, zu dem ihm auch Schweiz-Kenner Sanel Kuljic geraten hat. Der frühere ÖFB-Team-Stürmer kickte einst beim FC Sion, aktuell bei Xamax Neuchatel.
„Ich habe oft und lange mit Sanel telefoniert. Er hat mir sozusagen die Rutsche gelegt, dass ich mit dem FC Luzern in Kontakt gekommen bin. Er meint, dass das absolut der richtige Schritt ist. Wenn ich mich dort durchsetze und gut spiele, kann einiges weiter gehen.“
Prominentester Name im Kader von Luzern ist der Schweizer Routinier Hakan Yakin. Der Rumäne Christian Ianu wurde mit 21 Treffern Zweiter der Schützenliste.
Quelle: laola1.at
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