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FC Luzern Thread

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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 22.10.2011 00:05

Pulverfass FC Luzern

Riesenaufregung beim Leader. Yakin stösst eigene Fans vor den Kopf. Präsident Stierli ist sauer: "Auf Fans die nicht zum FCL stehn können wir verzichten!

Vorbei ist es mit der Herrlichkeit in Luzern: gegen YB die erste Saisonniederlage, dann ein schwacher Cup-Auftritt und jetzt die Riesen-Aufregung um Trainer Murat Yakin.

Der FCL ist zwar immer noch Leader. Aber die Stimmung ist explosiv, seit bekannt wurde, dass FCL-Präsident Walter Stierli und Basels Bernhard Heusler sich vor einer Woche über die Personalie Yakin unterhalten haben.

Yakin selber sagt zu BLICK: «Ich hatte bis jetzt keinen Kontakt zum FCB.» Ein klares Bekenntnis zum FCL ist ihm aber nicht zu entlocken. Nach einem erfolgreichen Saisonstart (7 Siege, 3 Remis, 1 Pleite) ist Yakin drauf und dran, seinen Kredit bei einem Teil der Fans zu verspielen.

Im Fan-Forum des FCL schreiben sich die User die Finger wund. «Yakin soll gehen, und zwar sofort. Nicht erst im Winter. Unloyale Trainer sind in der Regel ziemlich unbrauchbar», heisst es da zum Beispiel. Ein anderer schreibt: «Luzern geht ihm komplett am Arsch vorbei, und er macht keinen Hehl daraus.» Ganz drastisch formuliert es ein Dritter: «Verpissen Sie sich bitte lieber heute als morgen, Herr Yakin!»

Als Trainer-Nutte beschimpft

Andere Forumsteilnehmer verunglimpfen Yakin als «Trainer-Nutte» oder decken ihn mit rassistischen Sprüchen ein. Gibt es heute beim Heimspiel gegen Xamax sogar Pfiffe gegen den eigenen Trainer?

Yakin lächelt die ganze Aufregung um seine Person einfach weg. Auf die Frage, wo er am letzten Dienstag war, als er beim Mannschaftstraining fehlte, sagt Yakin zuerst: «Ich war den ganzen Tag zu Hause.» Und etwas später: «Ich war am Dienstag sicher nicht in Basel. Wir sind eine grosse Familie, die ist in der ganzen Schweiz verteilt.»

Als BLICK FCL-Präsident Walter Stierli gestern erreichte, verliess er gerade die Geburtstagsparty eines Freundes. Stierlis Festlaune verschwindet augenblicklich, als ihn BLICK auf den Yakin-Knatsch anspricht: «Der ganze Aufstand um Muri ist lächerlich. Er kann doch mal einen freien Tag geniessen. Ich bin ­sicher, dass es keine Pfiffe gegen ihn geben wird!»

Und was sagt Stierli zu den Kommentaren im Fan-Forum? «Das Forum ist kein Barometer. 99 Prozent unserer Fans sind grossartig. Auf Fans, die nicht zum FCL stehen, können wir verzichten!» Rums!

Zusätzlich Öl ins Feuer giesst der «Corriere del Ticino». Die Tessiner Tageszeitung vermeldet, dass Bellinzona-Coach Martin Andermatt im Januar zu Luzern wechseln werde und für Yakin damit die Tür zum FCB offen sei.

Pulverfass Luzern, die Lunte brennt!
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 17.11.2011 15:02

Testspiel

FC Luzern : Karlsruhe SC 2:3

Tore: 3. 0:1 Iashvili 21. 1:1 Ortiz (Testspieler) 31. 2:1 Ianu 37. 2:2 Lavric 64. 2:3 Stadler
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 18.11.2011 01:32

Wegen eines Satzes von einem Junior - FCL bestraft einen ganzen Klub

Diese Geschichte aus der Innerschweiz erinnert an einen Thriller aus Hollywood: Spionage, Drama, Vergeltungsschlag. Was ist da bloss passiert?

Der Reihe nach: Vor einigen Tagen äussert sich Junioren-Kicker J. B.* (18), der beim Zweitligisten SK Root spielt, im Internet kritisch über Luzerns Präsident Walter Stierli. «Stierli usschaffe», schreibt er auf die Facebook-Seite von Radio Pilatus als Antwort auf eine Umfrage zur Fanproblematik beim FCL.

Nicht die feine Art. Aber auch nicht wirklich dramatisch. Einen Erfolgsmann wie Stierli sollte es ­eigentlich nicht interessieren, was ein Bub im Netz über ihn verzapft. Könnte man eigentlich meinen!

Die Medienabteilung hat genug Zeit

Doch der FCL hat offenbar genügend Kapazitäten, um Internet-Seiten abzuklappern. Mitarbeiter der Medienabteilung entdecken den Kommentar des Juniors und «spionieren» J. B. sofort hinterher. Bald haben sie ­herausgefunden, bei welchem Verein der freche Junior kickt. Jetzt holen die Profis zum Gegenschlag aus.

«Wir haben im Facebook festgestellt, dass ihr Junior J. B. unseren geschätzten Präsidenten Walter Stierli beleidigte», heisst es in ­einem strengen Mail von FCL-Vizepressechef Daniel Frank an die Führung des SK Root.

Doch damit nicht genug. Der FCL erklärt die langjährige freundschaftliche Beziehung mit dem ganzen Amateurklub kurzerhand für beendet! Wegen der Beleidigung sei man für Anfragen zu Freundschaftsspielen oder Autogrammstunden in Zukunft nicht mehr empfänglich.

«Wir werden kollektiv bestraft»

Roger Bühler (41), Präsident vom SK Root, traut seinen Augen nicht. Er entschuldigt sich umgehend beim FCL, kann das Vorgehen des grossen Bruders aber nicht fassen. «Unsere 240 Mitglieder werden kollektiv bestraft! Ein Denkzettel ist für den Buben nicht schlecht, aber der Rest ist eine krasse Überreaktion.»

Er findet, man könne nicht den Verein zur Verantwortung ziehen. «Wir machen unsere Arbeit freiwillig, werden dafür nicht bezahlt. Das ist Frondienst! Es ist für uns unmöglich, das Privatleben der Jungs zu kontrollieren.»

Und verbittert legt er nach: «Der FC Luzern kann froh sein, dass es uns Landklubs gibt und nicht umgekehrt. Die sind auf den Breitensport angewiesen. Wir legen den Grundstein im Kinderfussball.»

Der Junior will anonym bleiben

J. B. ist der Rummel zu viel. Er möchte anonym bleiben, hat Sorge, noch mehr Probleme zu bekommen. In der Swissporarena ist er am Sonntag beim Spiel gegen GC unerwünscht. Der Root-Junior fühlt sich ungerecht behandelt. «Ich habe einfach meine Meinung gesagt. Ich dachte, das darf man in der Schweiz.»

FCL-Pressechef Stefan Bucher erklärt: «Wir überwachen das Internet nicht systematisch, haben einen Tipp erhalten. Ich finde es richtig, dass wir den Verein informiert haben.»

Er gibt aber zu: «Der Tonfall und die Massnahmen waren nicht verhältnismässig. Wir werden mit Sicherheit noch mal auf den Klub zugehen, um den Vorfall aus der Welt zu schaffen.»
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 08.12.2011 13:06

FC Luzern verbietet seinen Fans Fahnen und Transparente

Aufgrund der erneuten Vorkommnisse mit Pyromaterial beim Auswärtsspiel vom 3.12.2011 im St. Jakob-Park Basel setzt der FC Luzern die bereits am 10.11.2011 angekündigten Massnahmen um:

Ab dem Heimspiel vom kommenden Sonntag, 11.12.2011, (FC Luzern – Servette FC) wird in den Sektoren B und C6 (Gästesektor) der swissporarena ein Fahnen-, Transparente- und Doppelhalterverbot verordnet. Zuwiderhandlungen gegenüber der ab sofort angepassten Stadionordnung führen zu einem Stadionverbot.


Ab sofort werden die Verbandsbussen, die dem FCL im Zusammenhang mit Pyromaterial und/oder Knallpetarden entstehen, bis max. CHF 25'000.-- pro Jahr vom Fanprojektbeitrag - der u.a. den Barbetrieb der „Zone 5“ finanziell unterstützt - in Abzug gebracht


Der FC Luzern bedauert ausserordentlich, dass die gebotene Chance seitens bestimmter "Fan-Gruppen" nicht wahrgenommen wurde und stellt fest, dass die Umsetzung beider Massnahmen - im Gegenteil - durch mutwilliges Fehlverhalten einiger Unverbesserlicher selbstverschuldet ist.

Der FC Luzern ist nicht gewillt, Pyromaterial und/oder Knallpetarden im Stadion zu akzeptieren und verurteilt dies aufs Schärfste. Ist doch das Abbrennen von über 1000 Grad heissem Pyromaterial und/oder Knallpetarden in dichten Menschenmassen gemeingefährlich! Ganz abgesehen davon, dass beides gegen gesetzliche Bestimmungen verstösst.

Pyromaterial und/oder Knallpetarden sind daher für den FC Luzern unverhandelbar und gehören nicht zur Fankultur! Gleichwohl ist der FC Luzern bereit, den Dialog mit den Vertretern der Fangruppen aufrecht zu erhalten. Wer ein wirklicher FCL-Fan ist, der achtet auch die Regeln menschlichen Zusammenlebens. Denn, wer wissentlich und willentlich in Kauf nimmt, andere Menschen durch Feuerwerkskörper - gleichgültig ob es sich nun um Petarden und/oder Pyros handelt - zu verletzen, der disqualifiziert sich selber und stellt sich ausserhalb der Gesellschaft. Und mit Kultur, geschweige denn mit Fankultur, hat das nun gar nichts zu tun. Im Gegenteil. Solche Elemente schaden dem Club und letztlich auch den echten Fans und anderen Stadionbesuchern, die einfach nur Freude an einem schönen Fussballspiel haben möchten.

Wer sich mit den neuen Richtlinien nicht identifizieren kann, dem wird empfohlen, der swissporarena künftig fern zu bleiben. Saisonkarten werden anteilsmässig zurückerstattet.
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 20.08.2012 18:17

Luzern entlässt Trainer Murat Yakin

Der FC Luzern trennt sich per sofort von seinem Cheftrainer Murat Yakin. Als Nachfolger übernimmt Ryszard Komornicki (53) bis Ende Saison die Verantwortung für die sportlichen Geschicke der 1. Mannschaft.

Die Trennung von Murat Yakin erfolgt aufgrund des erfolglosen Starts in die neue Super-League-Saison mit lediglich drei Punkten aus sechs Spielen. Ebenfalls freigestellt werden Murat Yakins Assistenten Giorgio Contini und Walter Grüter.

Für die Nachfolge von Murat Yakin hat die Klubleitung den 20-fachen früheren polnischen Internationalen und ehemaligen WM-Endrundenteilnehmer Ryszard Komornicki (53), der zuletzt den FC Wohlen vor dem Abstieg aus der Challenge League bewahrte, beauftragt. Er nimmt seine Arbeit am Dienstagvormittag mit dem ersten Training auf.

Der FC Luzern möchte es nicht versäumen, Murat Yakin auch auf diesem Weg für die geleistete Arbeit mit dem hervorragenden 2. Schlussrang und der Erreichung des Cupfinals in der letzten Saison zu danken. Gleichzeitig wünschen wir ihm viel Erfolg auf seinem weiteren Weg als Trainer.
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon kioskkoks » 21.08.2012 19:00

Eine gute Entscheidung wie ich meine... ich denke, dass Murat Yakin noch ordentlich an seinem Charakter arbeiten muss und wenn tatsächlich er den Verkauf einiger Spieler beschlossen hat, muss er das auch seine Kappe nehmen. Und vielleicht haben die Spieler auch gegen ihn gespielt? Eben weil er nicht gerade ein angenehmer Typ zu sein scheint...

Dass dann der eigene Sportdirektor die Namen seiner Kicker nicht kennt ist wieder eine andere Peinlichkeit.
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 21.08.2012 19:32

Ich finds auch gut...für alle anderen Vereine. Yakin ist sicher nicht der einfachste Typ trainer aber im Taktischen Bereich einer der wenn nicht der Beste in der schweizer  liga. Was der letzte Saison rausgeholt hat. Aus einem Mittelfeld Verein 2. in der Liga und 2. im Cup ist schon Wahnsinn. Nun sehe ich magere Zeiten auf die Luzerner zukommen.
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 21.09.2012 02:50

In Luzern brennt der Baum

Die Blamage beim Erstliga-Zwerg Delémont hat Konsequenzen. Beim FCL hagelts Geldstrafen, und Captain Stahel wird rasiert.

Nach dem Schlusspfiff in Delsberg dreht der Luzerner Anhang durch. «Pfui! Schämt euch – :zensur: Millionäre!» Philipp Muntwiler, Daniel Gygax und Dario Lezcano stehen trotz der bitteren Penalty-Pleite auf der Blancherie ihren Mann. Gemeinsam versuchen sie, die aufgebrachten Fans zu beruhigen. Keeper Zibung eilt von seinem Platz auf der Ersatzbank herbei. Doch es nützt alles nichts. Luzern brennt!

Die Quittung folgt am nächsten Tag. Den Cup-Versagern gehts ans Portemonnaie: 800 Franken (ca 666 Euro) Lohnabzug gibts für das Delsberg-Debakel. FCL-Sportchef Heinz Hermann: «Wir haben das in unserem Prämienreglement für den Fall einer Niederlage gegen einen unterklassigen Gegner so festgehalten.»

Dimitar Rangelov muss noch tiefer in die Tasche greifen. Der Knipser mit Abschlussschwäche hat das Fiasko gegen Delémont mit einem verschossenen Penalty in der ersten Minute eingeleitet. Jetzt wird er nachträglich doch noch für seine doofe Rote Karte gegen Genk bestraft. 1000 Franken (ca 833 Euro) kostet ihn der Tritt, der Luzern um die Teilnahme an der Europa League und Einnahmen von rund 3 Mio. Franken (ca 2.5 mio Euro) brachte.

Doch damit nicht genug. Florian Stahel ist seine Captain-Binde los! Der Zürcher, der von Ex-Trainer Murat Yakin erst im letzten Januar auf den Thron gehievt wurde, wird nach dem verpatzten Saisonstart rasiert. Heinz Hermann: «Wir haben mit Komornicki einen neuen Trainer. Das ist ein Neuanfang, der auch für dieses Amt gelten soll. Die Mannschaft wird den Captain selber wählen.»

Am Mittwoch findet die Ausmarchung statt. Schon jetzt steht fest: Ein Innerschweizer wird die Verantwortung übernehmen. David Zibung, Claudio Lustenberger und Michel Renggli sind die Favoriten.

Präsi fordert Solidarität

Mit dem neuen Captain will der Krisen-Klub sein Gesicht wenigstens in der Super League wahren. Vom Ziel eines Europa-Rangs sind die achtplatzierten Luzerner schon sieben Punkte entfernt. Präsident Mike Hauser: «Wenn ich nicht mehr daran glauben würde, dann wäre ich nicht hier. Wir haben uns mit dummen Fehlern selbst um den Lohn gebracht. Das müssen wir gemeinsam mit einer solidarischen Leistung wieder gutmachen.»
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon kioskkoks » 21.09.2012 21:55

Hmmm langsam denke ich, dass du recht hattest... aber da muss ein Umdenken her, bei allen Vereinsverantwortlichen und bei den Spielern.

Man kann stark davon ausgehen, dass jetzt bei euch die nächste Schlappe wartet...
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 10.10.2012 23:55

Verletzungshexe zu Gast beim FC Luzern

Aussenverteidiger Sally Sarr fällt mit einem Rippenbruch rund 3 Wochen aus

Gar 4 Wochen müssen die Innerschweizer auf Offensivspieler Daniel Gygax verzichten. Der Routinier verpasst nun die beiden wichtigen Spiele gegen Basel und YB auf Grund eines Muskelfaserrisses.
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 25.10.2012 18:17

Eklat im Training - Rangelov rastet völlig aus

Eklat im Wild-West-Stil beim FC Luzern. Der bulgarische Stürmer Dimitar Rangelov rastet im Training völlig aus und streckt Verteidiger Jérôme Thiesson mit einem Kopfstoss nieder!

Trotz des Befreiungsschlagsschlags gegen Meister Basel vom letzten Wochenende liegen beim FC Luzern offenbar weiterhin die Nerven blank. Wie kam es heute Vormittag zu der üblen Schlägerei?

Im Trainingsspiel verliert Rangelov den Ball in einem normalen Zweikampf an Thiesson. Frustriert tritt der bulgarische Torjäger mit der miesen Trefferquote (1 Saisontor in 12 Spielen) nach. Thiesson nervt sich und beschwert sich lauthals: «He, was soll das?»

Das ist zuviel für Rangelov. Der 29-Jährige verliert die Nerven und tickt völlig aus. Wutentbrannt attackiert er seinen Teamkollegen und streckt ihn zuletzt gar mit einem Kopfstoss nieder. Für einmal ein Volltreffer des Bulgaren.

Thiesson geht zu Boden und krümmt sich vor Schmerz. Kein Wunder, denn der Angriff hinterlässt bleibende Spuren.
Thiesson muss sofort zum Zahnarzt, der Schmelz an seinen Zähnen ist abgesplittert.

Der FC Luzern reagiert sofort auf den Ausraster seines bulgarischen Sorgenkinds. Bis auf weiteres soll Dimitar Rangelov vom Trainingsbetrieb suspendiert werden. Über weitere Sanktionen und eine allfällige Busse muss sich die Vereinsleitung erst noch beraten.
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 31.10.2012 11:10

Nico Siegrist zurück bei Luzern

Der FC Luzern reagiert auf die Stürmer-Misere und holt Nico Siegrist (21) zurück. Der U21-Nati-Stürmer war an Bellinzona ausgeliehen.

Stürmer-Talent Siegrist kam unter Ex-FCL-Trainer Murat Yakin kaum zum Einsatz. Zuletzt war er an die Challenge-League-Vereine Aarau und Bellinzona ausgeliehen. Der 21-Jährige erzielte beim FC Luzern in 47 Spielen 8 Tore.

Trainer Ryszard Komornicki reagiert somit auf das laue Lüftchen im FCL-Angriff: Siegrist soll beim FCL den unter Druck geratenen Stürmer Dimitar Rangelov entlasten.
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 22.01.2013 09:57

Luzern-Stürmer verletzt Reporter

Der FCL-Stürmer Dimitar Rangelov hat einen «Blick»-Reporter angegriffen. Dieser muss operiert werden und ist mental angeschlagen. Die Attacke ist ein weiteres dunkles Kapitel im Fall Rangelov.

Es geschah letzte Woche im Hallenbad Luzern bei einem Training des FCL: Stürmer Dimitar Rangelov stiess einen vollständig bekleideten Reporter des «Blick» in einen Pool. «Das war sicher kein leichter Schubser, sondern eine massive körperliche Attacke», sagte gestern Felix Bingesser, Sportchef der Zeitung. «Unser Reporter erlitt einen Sehnenabriss im Schultergelenk und muss operiert werden.»

Mit dem ver­letzten Journalisten könne man nicht sprechen, «er ist mental angeschlagen und muss das jetzt erst mal verkraften». Bingesser weiter: «Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir Strafanzeige gegen Rangelov einreichen.» Die definitive Entscheidung ­falle diese Woche.

«Unglaublich, was er sich alles erlaubt»

Für Bingesser ist klar, wieso Rangelov aus­rastete: «Der FCL-Stürmer und sein Berater haben sich schon mehrmals in aggressivem Ton über die kritische Berichterstattung des ‹Blick› beschwert.»

Auch in FCL-Foren wird der Fall diskutiert. «Unglaublich, was er sich alles erlaubt», schreibt ein Fan. Es ist in der Tat nicht das erste Mal, dass Rangelov negativ auffällt. Er verletzte im Herbst einen Teamkollegen mit einem Kopfstoss, und im EL-Spiel gegen Genk flog er nach einer Tätlichkeit mit Rot vom Platz. Der FCL wollte laut Sprecher René Baumann keine Stellung zum Fall nehmen.
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 19.03.2013 00:42

Alex Frei wird neuer Sportchef beim FC Luzern!

Alex Frei (33) wechselt die Fussballschuhe mit dem Bürostuhl aus: Der Nati-Rekordtorschütze wird Sportchef beim FC Luzern.

Wer hätte das gedacht? FCB-Star Alex Frei tritt als Sportchef beim FC Luzern die Nachfolge des entlassenen Heinz Hermann an. Der genaue Zeitpunkt des Wechsels in die Innerschweiz ist noch nicht fix. Klar ist: Alex Frei beendet im Sommer als Aktiver seine glorreiche Karriere.

Alex Frei und der FC Luzern: Das ist eine alte Liebe. Von 1999 bis 2001 spielte der Baselbieter beim FCL, zeigte in der Innerschweiz erstmals sein grosses Talent. Seither pflegt er einen ausgezeichneten Kontakt mit FCL-Ehrenpräsident Walter Stierli.

25 Interessenten haben sich angeblich für den FCL-Sportchef-Posten beworben – Stierli entschied sich schliesslich für den alten Freund. Stierli wollte Frei bereits im vergangenen Herbst verpflichten – damals noch als Goalgetter für den Sturm.

Frei hatte in den vergangenen Jahren immer wieder durchblicken lassen, dass er gerne irgendeinmal wieder in die Innenschweiz zurückkehren möchte – viele dachten, er würde seine Trainerkarriere beim FC Luzern starten.

Beim FC Basel hätte Frei die Möglichkeit gehabt, eine Position im Nachwuchs zu übernehmen. Das war dem Goalgetter aber offenbar zu wenig.
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 10.06.2013 23:48

Vertrag mit Michel Renggli verlängert

Der FC Luzern hat den auslaufenden Vertrag mit Captain Michel Renggli (33) um mindestens eine Saison bis 30. Juni 2014 verlängert. Zusätzlich wurde eine Option vereinbart, gemäss der sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr verlängert, wenn der Mittelfeldspieler eine festgeschriebene Anzahl Spiele bestritten hat.

Michel Renggli spielt seit Sommer 2008 beim FCL, für den er bereits in der Saison 1998/99 seine ersten Teileinsätze in der NLA absolviert hatte. Zwischen 1999 und 2008 war er für den SC Kriens, Wil, Thun und die Grasshoppers tätig. Der FC Luzern zeigt sich zufrieden, den Captain aufgrund seiner grossen Verdienste und der Loyalität zum Verein weiter an sich binden zu können.

Mit der neuen Vereinbarung konnten bereits auch die Weichen für eine Nachfolgeregelung im Nachwuchsbereich gestellt werden. Michel Renggli wird sich schon in der kommenden Saison als Trainerassistent beim Nachwuchs in die Materie einarbeiten.
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 27.08.2013 18:37

Muntwiler wird ins "Ländle" ausgeliehen

Philipp Muntwiler (26) wird bis Ende Saison vom FC Luzern zum Challenge-Ligisten FC Vaduz ausgeliehen.

Der ehemalige Captain des FC St. Gallen hatte unter Luzern-Trainer Carlos Bernegger keine Zukunft mehr.
Zuletzt stand «Munti» nicht einmal mehr im Aufgebot der Innerschweizer.

Der defensive Mittelfeldspieler war zwischenzeitlich auch beim FC Zürich ein Thema.
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 16.12.2013 02:34

Affolter zum FCL

Der FC Luzern verpflichtet ab 1. Januar den YB Verteidiger Francois Affolter (22) Der Innenverteidiger erhält einen Vertrag bis 2018
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 15.10.2014 03:05

Markus Babbel neuer Luzern Trainer

Der frühere Deutsche Nationalspieler Markus Babbel (Bayern Stuttgart Liverpool u.A) übernimmt bis Saisonende mit Option den Tabellenletzten der Super League
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 05.01.2015 19:02

3 "Neue" für den FCL

Der FC Luzern verpflichtet Tomislav Puljic (31) für die Rückrunde der laufenden Saison. Der kroatische Innenverteidiger war seit Sommer 2014 vereinslos und kehrt nun zum FCL zurück, für den er zwischen Juli 2010 und Mai 2014 insgesamt 140 Pflichtspiele (15 Tore/10 Assists) bestritten hat.

Tomislav Puljic unterzeichnete heute einen Vertrag bis Ende Saison, der sich nach dem Ligaerhalt automatisch um eine Saison verlängern würde. Der grossgewachsene Abwehrspieler bestritt heute bereits die ersten Trainingseinheiten mit dem FCL-Kader. Sein Vertrag erhält Gültigkeit, sobald die Aufenthaltsbewilligung vom Amt für Migration eingetroffen ist.

Haas und Thali neu im Fanionkader

Die beiden Nachwuchstalente Nicolas Haas (18) und Omar Thali (19) wurden von FCL-Cheftrainer Markus Babbel für die Rückrunde ins Fanionkader berufen. Beide werden am 13. Januar auch ins zehntägige Trainingslager nach Marbella (Sp) mitreisen.
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Re: FC Luzern Thread

Beitragvon 1886 » 10.01.2015 03:34

FCL verstärkt sich weiter

Der FC Luzern kann einen weitere Zuzug vermelden: Christian Ianu kehrt vom Challenge-League-Verein Lausanne zurück zu den Zentralschweizern. Der Topskorer der zweithöchsten Liga trainierte heute bereits zum ersten Mal mit seinem neuen Team. Ianu hat vorest bis Saisonende unterschrieben. Sollte der FC Luzern den Ligaerhalt schaffen, verlängert sich der Kontrakt automatisch um zwölf Monate
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