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www.rlw.at USK Anif - SV Grödig Salzburger-Derby am Sonntag um 14 Uhr in Anif. Die Hofer-Elf (5.) trifft auf Grödig (2.). Anif-Trainer Thomas Hofer: „Grödig hat mehr Routine und ist Favorit, Anif Außenseiter. Bis zu 2000 Zuschauer könnten bei einem entsprechenden Wetter kommen. Grödig hat sehr gute Einzelspieler, diese gilt es zu neutralisieren. Wir dürfen keine Eigenfehler machen und müssen speziell in der Defensive gut stehen. Wir brauchen einen außergewöhnlichen Tag um das Nachbarschaftsduell zu gewinnen. Für viel Brisanz ist auf alle Fälle gesorgt. Alles ist für ein Topspiel angerichtet. Es herrschte schon immer eine Rivalität zwischen den beiden Klubs.“ Für Thomas Hofer sind Grödig und Wattens auch die erklärten Favoriten auf den Meistertitel und das damit verbundene Relegationsspiel. Hofer spionierte zuletzt beim Gigantenduell zwischen Grödig und Wattens um eventuelle Schwächen zu sehen. Hofer weiß aber auch, dass sich seine Mannschaft nach den zwei Siegen über Bregenz und Axams stabilisiert hat und das nötige Selbstvertrauen dadurch vorhanden ist. Zündstoff gibt es ohnehin: Stefan Ebner, Philipp Scherz und Patrick Zadrazil schnürten vor kurzem noch für Grödig die Schuhe und nun ist Anif ihr Arbeitgeber. Christoph Voitswinkler und Michael Perlak spielten früher in Anif und sind nun in Grödig unter Vertrag. Wie heißt es so schön: „Derbys haben ihre eigenen Gesetze“.
Grödig-Sportdirektor Christian Haas: „Es wird eine richtungsweisende Partie nach den zuletzt zwei Remis. Wir werden alles daransetzen für einen Auswärtssieg, es wird schwierig, aber durchaus machbar. Die Mannschaft hat nach dem Wattens-Spiel drei Tage Urlaub erhalten. Die Tagesverfassung wird das Prestigeduell entscheiden. Die Anif-Stärken und Schwächen sind bekannt. In diesem Spiel gibt es keinen Favoriten, die Chancen stehen 50:50. Die Anif-Offensive mit Scherz und Friedl ist brandgefährlich.“ Vielleicht gibt Grödig-Stürmer Patrick Mayer nach der Verletzung sein Comeback. (tk)
SCR Altach Amateure - Axams / Götzens Altach Amateure (14.) und Axams (15.), im Kellerduell der Westliga geht es mehr als nur um drei Punkte. Das weiß auch Axams-Präsident Ernst Valtingojer „Das ist unsere letzte Chance mit einem Sieg nochmal im Kampf um den Klassenerhalt dran zu bleiben, sonst ist es vorbei.“ Axams muss auf den gelbgesperrten Routinier Florian Schwarz verzichten. Zuletzt spielte aber Axams unter Neocoach Christian Baumgartl gegen Wattens und Anif zweimal eine Halbzeit lang einen Fußball vom Feinsten. Doch 50 Prozent sind eben zu wenig um in der Westliga gegen Spitzenklubs zu punkten. Altach Amateure brennt auf Wiedergutmachung, in Bregenz kamen die Rheindörfler mit 0:4 unter die Räder. Für Altach auch ein Sechspunktespiel und nur ein Sieg zählt.
SV Reichenau - SV Seekirchen Sonntagsmatinee zweier Mittelständler auf dem Reichenauer-Platz. „Wir wollen nach dem Herbstdurchgang 25 Punkte haben und dazu ist ein Heimsieg gegen Seekirchen fast schon Pflicht“, so Reichenau-Coach Thomas Lenninger. Laut Lenninger ist Seekirchen eine sehr unangenehme Mannschaft mit einem guten Trainer Marcus Hoffmann. Bei Reichenau fehlt Patrick Lebeda (Bänderzerrung im Knöchel). Seekirchen hat schon unglaubliche 21 Punkte auf der Habenseite und ist Tabellensechster. Das hat wohl niemand vor Saisonbeginn erwartet, dass das neuformierte Seekirchen so einen guten Part abgibt. Seekirchen-Coach Marcus Hoffmann: „In Reichenau auf diesem Platz ist es immer ein Glücksspiel. Die Zweikämpfe werden über Sieg oder Niederlage entscheiden.“
Lg