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ÖOC - Typisch österreichisch ...

Alles über das Fußballturnier (und die anderen sportlichen Disziplinen) im Zuge der olympischen Sommerspiele 2008 in China!

ÖOC - Typisch österreichisch ...

Beitragvon forever_gak » 07.08.2008 09:57

1.) Causa Paszek

Paszek hat das internationale Limit für die Qualifikation der olympischen Spiele geschafft allerdings das nationale Limit nicht und wurde daraufhin nicht nominiert. (Anm.: Bammer wurde vom ÖOC nominiert obwohl sie ebenfalls die nationalen Limits nicht erbracht hat)

Damit kann Paszek trotz internationaler Qualifikation nicht ihrer PFLICHT nachkommen und bei Olympia spielen. (Anm.: Fitte Tennispieler(innen) die sich qualifiziert haben haben die Pflicht beim olympischen Turnier zu spielen).

Für sie startet jetzt eine Spielerin, die sich nicht qualifiziert hat.

Übrigens überlegt sich jetzt Österreichs Jahrhunderttennistalent einen Nationenwechsel. (Anm.: Die Nation wäre Brasilien wo sie sowieso schon ständig dort ist und trainiert)

2.) Causa Montagnolli/Swoboda

Sie wurden für Olympia nominiert obwohl ihnen ein nationales Limit fehlte aber international alle Voraussetzungen für eine Teilnahme erfüllten.

Swoboda spielt schon seit Jahren mit Rückenproblemen. Als sie wieder stärker waren ging sie erstmals zum ÖOC Arzt. Der sagte dann dass sie bei Olympia nicht starten kann und sofort operiert werden müsse. Die anderen Spezalisten die sie danach aufsuchte sagten allerdings, dass es weit nicht so dramatisch ist wie es vom ÖOC Arzt dargestellt ist. Aber wenn man vom ÖOC Arzt kein grünes Licht für eine Teilnahme bekommt kann man starten.

Im Normalfall sucht sich dann die fitte Spielerin eine Ersatzpartnerein wie es zB die Brasilianerinnen gemacht haben. (Anm. Juliana hat sich verletzt => Larissa hat sich mit Ana Paula eine neue Partnerin gesucht und startet mit ihr bei den olympischen Spielen). Anders in Österreich: Da wurde dann kurzerhand die Olympianominierung von BEIDEN zurückgezogen und somit rückt ein nicht qualifiziertes Team aus der Schweiz nach.

3. Causa Fuchs

Das ist für mich der ärgste Fall. Im Vorfeld wurden bestimmte Rennen ausgesucht wo man sich qualifizieren konnte.

Allerdings kam dem Triathleten eine Verletzung dazwischen und somit wurde der ganze Plan über den Haufen geworfen und musste auch Qualifikationsbewerbe auslassen. Im Letzten Qualifikationsbewerb (1. nach seiner Verletzung) scheiterte am geforderten Limit. Das internationale Limit hat er aber erbracht.

Eine Woche später gelang ihm allerdings das Geforderte überraschend. Tja sein Pech ... obwohls ein normales Weltcuprennen war wie auch andere Qualifikationsbewerbe  konnte man sich in diesem Bewerb nicht mehr qualifizieren.

4. Causa Badmington

2 internationale Quotenplätze erkämpft => Das ÖOC nominiert aber keinen auf Grund der fehlenden nationalen Norm.

---

Was will den der ÖOC mit ihren Normen in Wettkämpfen wo es sowieso nur ein begrenztes Teilnehmerfeld starten darf erreichen?

Meine einzige Erklärung ist GELD SPAREN, denn wenn man sagt das sie keine Medaillenchancen haben dann müsste das österreichische Team aus maximal 10-15 Olympioniken bestehen. Es sind aber 72.
Zuletzt geändert von forever_gak am 07.08.2008 11:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Joker » 07.08.2008 10:33

Fall 1 und 2 kannte ich.

3 und 4 sind aber die gleiche Kategorie. Nämlich LÄCHERLICH.

Tja die Macht des ÖOC ist doch sehr sehr groß.
Ich kann den Ärger verstehen von ALLEN.
Finde es oft eine Frechheit was da gemacht wird. Da entscheiden Leute doch echt einfach willkürlich.
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Beitragvon georg1985 » 09.08.2008 01:16

Tja, Fehler vom ÖOC. Aber ich hoff trotzdem, dass diese Frau P. in Zukunft nicht mehr für Österreich spielt. Wie kann man nur mit sowas "drohen", entweder man ist stolz Österreicher zu sein oder man soll eben für ein anderes Land spielen. Mir würde sie jedenfalls nicht abgehen, da Damentennis sowieso unter aller Sau ist und keinen interessiert. Daher sollte Frau P. froh sein, dass sie überhaupt für ihre schlechten Leistungen Geld bekommt, denn jeder gute männliche Nachwuchsspieler würde dieses Dickerchen vom Platz schlagen und dass ohne Probleme.
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