Ein Streifzug durch deutsche Medien nach der Niederlage von München!
Gescheitert beim Charaktertest
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird beim 0:3 in München von abgeklärten Tschechen vorgeführt. Als wiederum Plasil zwei Minuten später nur knapp vorbeizielte, gellten Pfeifkonzerte durch die Allianz-Arena und kündeten vom anschwellenden Missvergnügen des in letzter Zeit ja stark verwöhnten deutschen Publikums.Deren geschockte Helden agierten zunehmend unsicherer, mancher stolperte wie betäubt übers Feld, wo das deutsche Ballgeschiebe zunehmend zu einer Art Zeitlupenfußball gerannen. (Sueddeutsche Zeitung)
Böse Überraschung im Charakterspiel
Nach der vorzeitig geglückten Qualifikation für die Euro 2008 konnte die deutsche Mannschaft einen Spannungsabfall nicht vertuschen. Unerwartete Stellungsfehler und Unkonzentriertheiten in der Defensive sowie Ideenlosigkeit in der Offensive wechselten sich ab. (Frankfurter Allgemeine)
Heimdebakel - Planlos, mutlos, hilflos
Nach einer enttäuschenden Vorstellung verlor Deutschland gegen das hochmotivierte Tschechien nach 24 ungeschlagenen Partien in der EM-Qualifikation verdient mit 0:3. Die Gäste legten einen Frühstart hin, bestachen durch kluge Raumaufteilung und legten Mitte des ersten Durchgangs nach. Auch nach Wiederanpfiff änderte sich nichts, die Brückner-Elf entschied die Partie nach einer guten Stunde vorzeitig. (Kicker)
Gott sei dank wir schon qualifiziert! Oh Jogi, das war peinlich
Ein bitterböses Pfeifkonzert, ein erboster Joachim Löw. Kein Fußball-Fest, eher ein schwarzer Mittwoch. Das deutsche Team hat sich gegen Tschechien eine bittere 0:3-Pleite eingehandelt.
Gut, dass wir uns bereits für die EM qualifiziert haben! Es war hochpeinlich, was die zuvor vielgelobte deutsche Elf dem wütenden Publikum in der Allianz-Arena antat. Die Abwehr - eine Katastrophe. Das Mittelfeld - ohne Inspiration. Und der Angriff? Den gab es gar nicht. Tschechien führte eine desolate deutsche Mannschaft regelrecht vor! Vielleicht hat diese Fußball-Schmach tatsächlich auch etwas Gutes. Als Tabellenzweiter wäre das DFB-Team bei der EM nicht als Gruppenkopf gesetzt. Und könnte somit so starken Gegnern wie Italien oder Frankreich aus dem Weg gehen.
(Express-Zeitung erscheint im Kölner/Düsseldorfer Raum)
DFB-Auswahl blamiert sich gegen Tschechien
Die deutsche Nationalelf hat ein Debakel erlebt. Nach der schlechtesten Leistung unter der Regie von Joachim Löw gab es gegen Tschechien eine deutliche Heimschlappe. Trotz aller Warnungen spielte die Mannschaft eben doch wie eine, die sich nicht mehr für das Turnier qualifizieren muss. Unmotiviert, unansehnlich. Wer geglaubt hatte, der frühe Gegentreffer sei das Wecksignal gewesen, wurde enttäuscht. Nach 20 Minuten holte Löw seine Mittelfeldspieler Torsten Frings und Bastian Schweinsteiger an die Seite, um ihnen taktische Anweisungen zu geben. Aber auch danach war keine Ordnung im Spiel zu erkennen. Keine schnellen Kombinationen, keine Direktspiel, viel zu selten wurde über die Außen Druck gemacht. Und in der Abwehr waren einige offenbar schon in Gedanken bei ihren Vereinen und den Pflichtspielen am Wochenende. (WELT)
Eine Blamage
Münchner Zuschauer pfiffen die Elf von Bundestrainer Joachim Löw aus. Das Wetter hatte hervorragende Vorarbeit geleistet - es war den ganzen Tag über spätsommerlich sonnig gewesen, die Stimmung in der Münchner Innenstadt WM-haft. Doch was dann folgte, war alles andere als erwärmend, es war blamabel. Die Elf von Bundestrainer Joachim Löw tat alles, um sich der Favoritenrolle für die EM 2008 zu entledigen. Das zumindest gelang. Beim 0:3 gegen die jetzt ebenfalls für die EM-Endrunde berechtigten Tschechen bekam die deutsche Nationalmannschaft deutlich ihre spielerischen Grenzen aufgezeigt. Dass der Spannungsabfall nach erreichter Qualifikation zu groß war, dürfte keine ausreichende Erklärung sein. (Hamburger Abendblatt)
Rückschlag für Löws Elf
Gegen Tschechien zeigte sich, was am Samstag gegen Irland schon zu ahnen war: Ohne die Stammkräfte Michael Ballack, Bernd Schneider, Phillip Lahm und Miroslav Klose fehlte es doch an spielerischen Mitteln, sich durchzusetzten. Anders als gegen Irland, war das nicht durch Kampf auszugleichen. Ganz abgesehen davon, dass es der deutschen Mannschaft am Mittwoch Abend vor allem an der letzten Konsequenz zu fehlen schien. Kein Vergleich also, mit dem 2:1-Sieg in Prag im März, dem wohl besten Spiel der Ära Löw. Auch Frings und Schweinsteiger konnten in der Mittelfeldzentrale nicht die nötigen Akzente setzen. (tageszeitung)
Ein herber Dämpfer
Natürlich war es nicht mehr um viel gegangen für die deutschen Auswahlkicker in München, ums Prestige allenfalls. Und darum, sich nur ja nicht den Vorwurf gefallen lassen zu müssen, den Wettbewerb zu verzerren. Für die Tschechen ging es um viel. Bundestrainer Joachim Löw hatte zudem gefordert, die Konzentration hochzuhalten, das Spiel ernst zu nehmen.
Soweit die Theorie, vielleicht hatten auch nicht alle zugehört: Jedenfalls kassierte die in den letzten Tagen so hochgelobte DFB-Auswahl eine böse 0:3 (0:2)-Niederlage. Es war erst die zweite Niederlage im 16. Spiel unter Joachim Löw und die höchste Heimniederlage seit dem 1:5 gegen England am 1. September 2001 – ebenfalls in München, allerdings noch im Olympiastadion. Zur Pause, und das war man nicht mehr gewöhnt, wurde die Mannschaft mit Pfiffen in die Kabine geschickt. Die Niederlage war damit besiegelt, und sie tat weh, so weh wie das gellende Pfeifkonzert in der Münchner Arena am Ende.
Ende der EuphorieDie deutsche Nationalmannschaft wird beim 0:3 in der EM-Qualifikation gegen Tschechien ausgepfiffen (Frankfurter Rundschau)
Ende der Euphorie
Die deutsche Nationalmannschaft wird beim 0:3 in der EM-Qualifikation gegen Tschechien ausgepfiffen.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat sich bereits am Wochenende für die Europameisterschaft qualifiziert, da ist ein gewisser Spannungsabfall ganz normal. Dass es so arg kommen würde, hätte trotzdem niemand erwartet. Die Gelassenheit war schnell verflogen.
Tschechien weist deutsche B-Elf zurecht
Herber Rückschlag für Deutschland: Nur vier Tage nach der vorzeitig gesicherten Endrundenteilnahme hat die Vorfreude auf die EM 2008 mit der höchsten Niederlage in bislang 72 Qualifikationsspielen einen unerwarteten Dämpfer erhalten. Nach zuletzt sechs Spielen ohne Niederlage zeigte sich gegen einen Kontrahenten der Güte Tschechiens, dass sich die vielen Ausfälle nicht auf Dauer problemos kompensieren lassen. Ohne die Stammkräfte Michael Ballack, Bernd Schneider, Jens Lehmann, Phillip Lahm und Miroslav Klose fehlte im Vergleich zum 2:1-Sieg in Prag im März, dem wohl besten Spiel der Ära Löw, Präzision und Durchschlagskraft. Kollektiv nahm sich das DFB-Team eine Auszeit. (Focus)
DFB-BLAMAGE GEGEN TSCHECHIEN
Wenn schon, denn schon - die allererste Pflichtspielniederlage für Joachim Löw geriet gleich zum Debakel. Gegen Tschechien ließ die DFB-Elf alle ihre Tugenden vermissen. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: EM-Favoriten sind jetzt die anderen. Es lief die Nachspielzeit der ersten Halbzeit, als sich der Ball noch einmal auf den Weg zu Bastian Schweinsteiger machte. Er rollte ganz langsam auf den Mann mit der Nummer sieben zu, bedächtig, fast vorsichtig. Der Ball schien Schweinsteiger noch eine letzte Chance geben zu wollen, aber dieser entschied sich doch wieder, ihn umgehend an den Gegner abzugeben. Dass Schweinsteiger, eigentlich ein Virtuose am Ball, dem Spielgerät die Freundschaft kündigte, stand symbolisch für den auch sonst ziemlich paradoxen Verlauf dieses Abends. Auch heute sei der Elf die Grenzen aufgezeigt worden, so Metzelder, "nun müssen wir wieder hungrig werden und besser". Und Bastian Schweinsteiger sollte sich schleunigst mit dem Ball versöhnen. (Spiegel)
Toooooooooooooooooor! Das ist endlich der erste Satz für Schalke! Raul nutzt den ersten Satzball zum 6:2. Jurado stürmt in der Mitte durch, stopft den Ball dann in eine Abwehrlücke, die in etwa so groß ist wie ein Hubschrauberlandeplatz, Raul nimmt den Ball mit, könnte ihn dann einfach einschieben, will aber noch ein bisschen Spaß haben, kurvt deshalb um Cesar und schiebt ihn dann rein