Blatter warf dem englischen Fußball-Verband FA vor, mit der Verpflichtung eines ausländischen Trainers ein "Grundprinzip im internationalen Fußball gebrochen" zu haben.
"Deutschland, Italien, Brasilien oder Argentinien haben nie Trainer aus dem Ausland verpflichtet.
Ich bin sehr verwundert, dass das Mutterland des Fußballs dieses eigentlich unantastbare Gesetz ignoriert", sagte der Schweizer der BBC.
Am Tage der Ankunft des neuen Nationallcoaches Fabio Capello am Hauptsitz der FA in London erklärte Blatter, für den englischen Fußball sei es nach dem Scheitern in der EM-Qualifikation "fünf Minuten vor zwölf". Der Verband solle sich mit dem Problem beschäftigen, dass zu viele Ausländer in der Premier League aktiv seien. "Wenn man von einer Fußball-Nation spricht und schaut sich die Premier League an, fällt auf, dass es dort kein englisches und kein britisches Spiel ist. Die Vereine sind internationale Teams", sagte Blatter. Immerhin billigte er der Eliteklasse zu, eine "weltweite Erfolgsgeschichte" zu schreiben. Dennoch sie die Einstellung "nicht förderlich" für die Nationalmannschaft.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... 04,00.html
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Ob er den Namen Sven-Göran Eriksson schon mal gehört hat?
Also eins ist damit auf jeden Fall bestätigt: Man kann höchster Fussballfunktionär werden ohne dass man Ahnung davon hat.
Aber vielleicht hat er ja auch von 2001 - 2006 einen "Winterschlaf" gehalten und sein Double vertrat ihm!
