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DFB Kader gegen Russland und Wales

Nationalteams aus aller Welt bei Freundschaftsspielen, Qualifikationsspielen & Großereignissen

DFB Kader gegen Russland und Wales

Beitragvon GrafZahl04 » 04.10.2008 12:52

Das Aufgebot:

Tor: Robert Enke (Hannover 96), Rene Adler (Bayer Leverkusen), Tim Wiese (Werder Bremen)

Abwehr: Clemens Fritz (Werder Bremen), Arne Friedrich (Hertha BSC), Marcell Jansen (Hamburger SV), Philipp Lahm (FC Bayern München), Per Mertesacker (Werder Bremen), Serdar Tasci (VfB Stuttgart), Heiko Westermann (FC Schalke 04)

Mittelfeld: Michael Ballack (FC Chelsea London), Torsten Frings (Werder Bremen), Thomas Hitzlsperger (VfB Stuttgart), Jermaine Jones (FC Schalke 04), Simon Rolfes (Bayer 04 Leverkusen), Bastian Schweinsteiger (FC Bayern München), Piotr Trochowski (Hamburger SV)

Angriff: Mario Gomez (VfB Stuttgart), Patrick Helmes (Bayer 04 Leverkusen), Miroslav Klose (FC Bayern München), Kevin Kuranyi (FC Schalke 04), Lukas Podolski (FC Bayern München)



Das ein Kevin Kuranyi dabei ist wundert mich sehr - wer seit 700 Pflichtspielminuten ohne Tor ist, der hat im deutschen Nationalteam nichts verloren. Hier vermisse ich einen Stefan Kießling. Das Metzelder nicht dabei ist, dass ist ok. Spielt bei Real Madrid nicht. Jones ist auch etwas überraschend wieder dabei. Na ja ich bin mal sehr gespannt auf die Leistung von Großmaul Ballack. Immerhin ist Dortmund kein schlechtes Pflaster für die DFB ELF. Das Spiel gegen die Russen MUSS auf jeden Fall gewonnen werden!
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Beitragvon georg1985 » 04.10.2008 12:57

Wieso findest du, dass Ballack ein Großmaul ist, wegen der Geschichte mit Bierhoff oder was? Mich überzeugt der Kader überhaupt nicht, aber Deutschland hat im Moment eben nichts besseres zu bieten. Ich denke gegen die Russen wirds eine Niederlage geben.
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Beitragvon FC_WELS » 04.10.2008 13:10

Die Piefkes haben auch schon mal einen besseren Kader gehabt !!!
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Beitragvon GrafZahl04 » 04.10.2008 13:37

FC_WELS hat geschrieben:Die Piefkes haben auch schon mal einen besseren Kader gehabt !!!


Lieber FC_Wels,

darf ich dich höflich bitten, das Wort Piefkes oder Piefke nicht hier nicht zu gebrauchen? Ich schreibe ja auch nicht Ösi oder sonst wo hin. Zu mal ich auch wetten würde, wenn man dich auf der Strasse ansprechen würde - könntest Du den Begriff Piefke nicht erklären, warum die Deutschen als "piefkes bezeichnet werden!  :grr:
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Beitragvon FC_WELS » 04.10.2008 13:47

Ok ,  sorry wird nicht mehr vor kommen !!!

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Beitragvon gak-wolfi » 09.10.2008 19:11

Handbruch: Ohne Enke gegen Russland - Chance für Adler


Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss das WM-Qualifikationsspiel gegen Russland ohne Torhüter Robert Enke bestreiten. Die Nummer 1 von Hannover 96 hat sich im Geheim-Training der DFB-Auswahl am Mittwochabend in Düsseldorf eine schwere Handverletzung zugezogen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) berichtete am Donnerstag zunächst nur, dass es sich um einen Kahnbeinbruch handelt.

Enkes Verein geht davon aus, dass der Kapitän operiert werden muss. Die Vorrunde dürfte für den Schlussmann beendet sein.

Bundestrainer Joachim Löw muss damit am Samstag in Dortmund gegen Russland einen Debütanten ins Tor stellen. Denn sowohl der 23 Jahre alte Leverkusener René Adler als auch der drei Jahre ältere Bremer Tim Wiese haben noch kein Länderspiel bestritten. Als klarer Favorit gilt Adler, der schon bei der Europameisterschaft hinter Jens Lehmann und Enke dritter Torhüter im deutschen Aufgebot gewesen war.

Adler hatte wegen einer Schulterverletzung die Saison-Vorbereitung und die ersten drei Länderspiele gegen Belgien (2:0), Liechtenstein (6:0) und Finnland (3:3) verpasst. Bei diesen Partien war Wiese jeweils die Nummer 2 hinter Enke. Löw hatte Adler am Mittwoch bescheinigt, dass er «schnell wieder gute Form erreicht» habe. Zudem erklärte der Bundestrainer vor der Enke-Verletzung, dass noch keine «endgültige Entscheidung» in der Torwartfrage gefallen sei.

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Beitragvon gak-wolfi » 12.10.2008 19:07

Löw sortiert Kuranyi aus - «Nicht zu akzeptieren»


Der Eklat von Kevin Kuranyi platzte mitten in den Jubel über eine begeisternde Dortmunder Fußball-Nacht, doch Joachim Löw sortierte postwendend den Störenfried aus und richtete sofort alle Konzentration auf einen sportlichen Nachschlag gegen Wales. «So wie Kevin gestern reagiert hat, kann ich das nicht akzeptieren und werde ihn deshalb in Zukunft nicht mehr für die Nationalmannschaft nominieren», erklärte der Bundestrainer am Sonntag in Düsseldorf und machte danach im Training den Reservisten schon wieder kräftig Dampf.

Kuranyi war am Samstag noch während des beeindruckenden Auftritts seiner Kollegen im WM-Qualifikationsspiel gegen Russland (2:1) aus Frust über seine Tribüne-Rolle ohne Abmeldung aus dem Dortmunder Stadion verschwunden und untergetaucht. «Es liegt jetzt an Kevin, sich bei uns zu melden. Ich hoffe, das es zumindest noch zu einem Gespräch kommt», sagte Manager Oliver Bierhoff und stufte den Rauswurf als unumgänglich ein. Schalke-Manager Andreas Müller äußerte dagegen Verständnis für Kuranyi: «Seine persönliche Enttäuschung war einfach zu groß. Da hat er es nicht mehr ausgehalten.»

Vom neuen Kurs, wieder ein bedingungsloses Leistungsprinzip durchzusetzen, wird auch der stillose Abgang des beleidigten Reservisten Kuranyi den Bundestrainer nicht abbringen. Mit einem nach dem EM-Finale neu entfachten Konkurrenzkampf legte Löw die Grundlage für das beeindruckende 2:1 im ersten Gipfeltreffen gegen die bärenstarken Russen. Den bald 39-jährigen Jens Lehmann hat Löw nach der EM in Nationalmannschafts-Rente geschickt, Christoph Metzelder zunächst aussortiert - und gegen Russland musste Torsten Frings auf die Bank und Kuranyi nach schwachen Trainingseindrücken auf die Tribüne. «Wir haben gut kombiniert, haben aufs Tempo gedrückt und hatten viele Torabschlüsse», beschrieb der DFB-Chefcoach die positiven Auswirkungen der internen Auslese.

Angesichts der vielen Russland-Gewinner um René Adler und Michael Ballack wollte sich Löw dann auch nicht lange mit dem Problemfall Kuranyi aufhalten. Noch in der Nacht beschloss die sportliche Leitung den Rauswurf des 26-jährigen Stürmers, bevor der selbst seinen angekündigten Rücktritt verkünden konnte. «Das war die einzig mögliche Entscheidung», sagte Löw und rückte die nächste Aufgabe am Mittwoch in Mönchengladbach gegen Wales in den Mittelpunkt: «Der Sieg gegen Russland war sehr wichtig für uns, aber wir müssen jetzt nachlegen und einfach die drei Punkte holen.» Wales (6 Punkte) lauert nach einem 2:0 gegen Liechtenstein in der WM-Gruppe 4 nur einen Zähler hinter Spitzenreiter Deutschland (7). Auch Finnland (4) mischt nach einem 1:0 gegen Aserbaidschan mit Trainer Berti Vogts munter mit und steht derzeit sogar vor Russland (3).

Spätestens seit der Erleichterung über die erfolglose Aufholjagd des Russland-Expresses vor 65 000 Fans im Fußball-Tempel Dortmund ist auch dem letzten DFB-Akteur bewusst, dass die direkte Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 eine große Herausforderung wird. Die drei Heim-Zähler gegen den größten Kontrahenten waren da nur Pflicht. «Wir dürfen keine Punkte verschenken in der Gruppe. Ich glaube nicht, dass die Russen viele Punkte gegen die anderen Mannschaften lassen werden», erklärte Ballack. Der Kapitän (28.) baute in der ersten Hälfte, die Abwehrspieler Heiko Westermann als «weltklasse» titulierte, die schnelle Führung durch Lukas Podolski (9.) auf 2:0 aus. Später trug er mit viel Einsatz und Übersicht entscheidend dazu bei, dass nach dem Anschlusstor von Superstar Andrej Arschawin (51.) der wertvolle Sieg über die Ziellinie gerettet wurde.

Nach seinem 39. Treffer im 88. Länderspiel legte Ballack demonstrativ den Zeigefinger auf seine Lippen. «Ich muss das nicht erklären. Jeder weiß, was die Geste zu bedeuten hat», sagte der Kapitän danach. Dem 32-jährigen Chelsea-Star war über 93 Minuten anzumerken, dass er auf dem Rasen die Antwort auf die Diskussionen um seinen Führungsstil und seinen Platz im DFB-Team geben wollte. «Er hat ein Tor gemacht, er hat die Mannschaft voran geführt», gab Manager Bierhoff zu Protokoll, mit dem sich Ballack in den vergangenen Wochen einige verbale Duelle geliefert hatte. «Es war wichtig, dass sich die jungen Spieler an ihm orientieren konnten. Er ist der unumstrittene Kapitän», erklärte auch Chefcoach Löw.

Zum zweiten großen Gewinner avancierte Überflieger Adler, der nach der Verletzung von Torwart Robert Enke ein astreines Debüt hinlegte und sich sofort als Favorit auf die Nummer 1 positionierte. «Man hatte nie das Gefühl, dass er von Nervosität angesteckt wird und seine Konzentration verliert», sagte Löw. Der 23 Jahre alte Adler genoss jede Sekunde» und ordnete sein erstes A-Spiel als Baustein in seiner bislang jungen Karriere ein, «für die ich so viel geopfert habe».

Mehr als ein erster Baustein auf dem Weg nach Südafrika war das auch für Podolski nicht: «Gegen Liechtenstein haben wir ein gutes Spiel gemacht und dann in Finnland ein wenig abgebaut. Das darf uns jetzt gegen Wales nicht passieren.» Der 23-jährige Bayern-Stürmer zeigte gegen die Russen wieder sein Deutschland-Gesicht. «Sie haben doch ein bisschen Ahnung vom Fußball: Wenn Sie das beobachten, dann sehen Sie, dass ich in München nicht spiele und hier spiele», lieferte er die Erklärung dafür den Journalisten gleich mit.

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Beitragvon Joker » 12.10.2008 19:21

Kann den Kevin durchaus verstehen. Zum Zug würde er eh nicht kommen.

Und wie man hört, wollte er selbst mitteilen, dass er nicht mehr unter Löw spielen wird.
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