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Deutschland vs Zypern - Meinungen der Presse

Nationalteams aus aller Welt bei Freundschaftsspielen, Qualifikationsspielen & Großereignissen

Deutschland vs Zypern - Meinungen der Presse

Beitragvon GrafZahl04 » 19.11.2007 12:22

Ja, es war nur Zypern, eine freundliche, nicht sehr aufsässige Elf, deren Stürmer oft nett angriffen, um dann noch netter stehen zu bleiben, was den Deutschen großzügig Räume eröffnete – es war nur Zypern, dennoch darf als Erkenntnis des Spiels hängen bleiben, dass Deutschland zurzeit einen Bundestrainer hat, dessen Innovationskraft den einheimischen Fußball belebt.  Womöglich hat der neue Flügeltrend dem deutschen Fußball eine spektakuläre personelle Erkenntnis verschafft. Diese Spielweise erscheint wie erfunden für Podolski: Sie betont seine Stärken und kaschiert seine Schwächen. Womöglich markiert dieses Spiel das endgültige Ende des Sommermärchens. Womöglich heißt es bald nicht mehr Schweini & Poldi, sondern Schweini oder Poldi – sie sind jetzt Konkurrenten. Ob Podolski im Mittelfeld eine dauerhafte Option ist, wird sich gegen forderndere Gegner erweisen müssen – sein Defensivverhalten ist in dieser Rolle stark ausbaufähig, was im Zentrum Hitzlsperger zu spüren bekam, der gar nicht so viele Laufwege machen konnte, wie da manchmal Löcher klafften.“ (süddeutsche zeitung)

Die  Berliner Zeitung gratuliert dem Bundestrainer zu seiner Entscheidung, Podolski als Linksaußen aufzustellen: „Seine Laufbahn als Stürmer drohte in der Sackgasse zu enden, doch Joachim Löw hat Podolski nicht nur eine neue Position gegeben, sondern eine Perspektive für seine Karriere. Er hat die sportlich nebensächliche Partie als Test genutzt, aber er hat nicht neues Personal oder eine neue Taktik erprobt, sondern einen neuen Podolski. Er hat die Außenbahnen im Mittelfeld mit Podolski und Clemens Fritz sehr offensiv besetzt und dadurch das Angriffsspiel belebt. Löw hat mit dieser List bewiesen, dass er extrem kreativ ist und dass er Lösungen findet, auf die sonst niemand kommt. Er hat Ideen, die so simpel sind wie brillant. Er kennt die Stärken und Schwächen seiner Spieler, er analysiert sie exakt und stellt jeden Akteur früher oder später auf die ideale Position. Er hat die Fachwelt überrascht und die Möglichkeiten, die in seinem Aufgebot schlummern, perfekt genutzt; er ist wieder mal neue Wege gegangen – in diesem Fall, indem er Podolski neue Wege gehen ließ


Zum EM Spieltag vom Samstag schreibt die FAZ.
Die verheißungsvollen Momente der Kleinen sind Vergangenheit, zum Endspurt um die besten Plätze beim Europameisterschaftsturnier 2008 schlägt die Stunde der Großen. Seit Samstag können sich die Gastgeber in Österreich und der Schweiz auf ein erlesenes Starterfeld freuen; gleichzeitig müssen sie auch ihre leisen Beklemmungen unterdrücken.

Denn so viel ist nun sicher: Den Ausrichtern der EM steht massenhaft Besuch ins Haus. Weltmeister Italien gibt sich die Ehre, hoffentlich begleitet von Tifosi, die in den Alpenländern keinen Rabatz, sondern bella figura machen wollen. Allez les bleus – auch der WM-Zweite Frankreich hat sich die mögliche Gelegenheit zur Revanche für das Finale 2006 nicht nehmen lassen und ist mit von der Partie.

England ante portas

Ante portas harrt seit dem Wochenende auch das Fußball-Mutterland England auf Einlass. Ein Remis am Mittwoch gegen die schon qualifizierten Kroaten genügt, um mit der Unterstützung von zehntausenden umtriebigen Fans dabei zu sein. Ähnlich sehnsüchtig erwarten Millionen Türken, die mittlerweile in Deutschland, der Schweiz oder Österreich heimisch geworden sind, den letzten Qualifikationsspieltag am Mittwoch. Noch ein Sieg gegen Bosnien-Hercegovina, und auch ihre Mannschaft nebst riesigem Anhang kann die Reise zur EM buchen.
Deutsche, Engländer, Italiener, Niederländer, Franzosen oder Türken werden die touristisch zwar erfahrenen, aber mit dem Massenphänomen Fußball noch nie derart intensiv konfrontierten Schweizer und Österreicher noch ins Schwitzen bringen. Da kommt was auf sie zu.

Die Hoffnung auf eine europäische Fußball-Gala ist nach den Ergebnissen vom Samstag so gewaltig wie die dann mit Sicherheit zu erwartende paneuropäische Reisewelle. An denen, die einladen, und denen, die kommen, liegt es, der EM 2008 einen Geist einzuhauchen, der an die WM 2006 erinnert.

Die Europameisterschaft ist eine einzigartige Gelegenheit für die als feierndes Völkchen noch nicht allseits bekannten Schweizer wie für die fetenerprobten Österreicher, sich als großartige Gastgeber zu bewähren.
Toooooooooooooooooor! Das ist endlich der erste Satz für Schalke! Raul nutzt den ersten Satzball zum 6:2. Jurado stürmt in der Mitte durch, stopft den Ball dann in eine Abwehrlücke, die in etwa so groß ist wie ein Hubschrauberlandeplatz, Raul nimmt den Ball mit, könnte ihn dann einfach einschieben, will aber noch ein bisschen Spaß haben, kurvt deshalb um Cesar und schiebt ihn dann rein
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