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Afrika - Cup 2008

Nationalteams aus aller Welt bei Freundschaftsspielen, Qualifikationsspielen & Großereignissen

Wer wird Afrika Cup - Sieger 2008?

Umfrage endete am 21.01.2008 14:05

Ghana
1
7%
Nigeria
0
Keine Stimmen
Elfenbeinküste
7
50%
Ägypten
0
Keine Stimmen
Kamerun
3
21%
Tunesien
0
Keine Stimmen
Senegal
1
7%
Südafrika
1
7%
Angola
0
Keine Stimmen
andere Nation, wer?
1
7%
 
Abstimmungen insgesamt : 14

Beitragvon gnaser » 18.01.2008 16:59

vielen dank für die vorschau  :2thumbs:
jetzt bin ich bestens informiert
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Beitragvon joainho » 18.01.2008 17:04

gnaser hat geschrieben:vielen dank für die vorschau  :2thumbs:
jetzt bin ich bestens informiert


bitte, werde heute Abend auch noch die restlichen Gruppen posten
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Beitragvon ReverLentiaE » 18.01.2008 19:34

Niki hat geschrieben:HEy ,danke für das Video. Hab Issam nämlich vor kurzem im Urlaub kennengelernt und ich muss sagen, ihn Fussballspielen zu sehen ist ziemlich eigenartig. Kenn ihn ja nur privat!


Hö! Wo war das (wenn man fragen darf..) ?

Ps.: der Ball ist echt der Hammer find ich! Sehr kreativ  :!:
:arrow:  
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Beitragvon joainho » 18.01.2008 19:50

ReverLentiaE hat geschrieben:Hö! Wo war das (wenn man fragen darf..) ?

Ps.: der Ball ist echt der Hammer find ich! Sehr kreativ  :!:
:arrow:  


wow, also der Ball ist echt nice, viel schöner wie der EM-Ball. Weiß wer ob man den auch in Österreich irgendwo kaufen kann?
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Beitragvon joainho » 18.01.2008 20:04

Gruppe B:

[size=134]Nigeria
Für Berti Vogts ist das Ziel klar: Der Deutsche will den Titel gewinnen. Doch vorerst muss einmal diese Gruppe überstanden werden. Das soll mit zahlreichen Kickern aus Europa gelingen. Allein neun Spieler verdienen in England ihr Geld. Darunter auch Nwankwo Kanu, der bereits seinen fünften Afrika-Cup bestreiten wird. Der Routinier ist nicht der einzige namhafte Stürmer, den die „Super Eagles“ zur Verfügung haben. Gemeinsam mit Yakubu, Martins und Utaka hat Kanu in dieser Saison 22 Premier-League-Tore erzielt. Im Mittelfeld, wo die Nigerianer nicht ganz so gut besetzt sind, muss Jon Obi Mikel weit mehr Verantwortung übernehmen, als er das bei Chelsea tut. Zudem wird von Keeper Austin Ejide einiges erwartet. Die Nigerianer müssen von Turnier-Beginn an hellwach sein, sonst könnte es eng werden.

Nigerias Kader:
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[size=134]Elfenbeinküste
Ein einziger Kaderspieler, nämlich Ersatzkeeper Tiasse Kone, spielt in der Heimat. Der Rest des Kaders von Gerard Gili, der im Jänner Uli Stielikes Job übernommen hat, ist fast ausschließlich in den besten Ligen Europas zu finden. Der unumstrittene Superstar der „Elefanten“ ist Didier Drogba. Doch die Last ist auf viele Schultern verteilt. In der Abwehr sollen vor allem die Arsenal-Legionäre Kolo Toure und Emmanuel Eboue für Stabilität sorgen. Im Mittelfeld ruhen die Hoffnungen auf Kolos kleinem Bruder Yaya. Die Ergebnisse in der Qualifikation – 13:0 Tore in vier Spielen – lassen auf jeden Fall einiges erwarten. Doch auch die Westafrikaner haben eine Schwachstelle. Keeper Boubacar Barry kann von der Klasse her bei weitem nicht mit seinen Vorderleuten mithalten.

Kader der Elfenbeinküste:
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[size=134]Mali
Vier Mal haben die „Adler“ bereits am Afrika-Cup teilgenommen. Und das überaus erfolgreich, gelang ihnen doch jedes Mal der Einzug ins Semifinale. Auch dieses Mal ist Mali einiges zuzutrauen. Der unumstrittene Superstar ist Fredi Kanoute. Der Angreifer sorgt beim FC Sevilla schon seit Monaten für Tore auf dem Fließband. Mit Seydou Keita steht noch ein weiterer Kicker beim CL-Teilnehmer unter Vertrag. Dem Spielmacher wird eine große Zukunft beschieden. Mit Mohamed Sissoko, der vor einem Abgang aus Liverpool steht, und Real Madrids Mahamadou Diarra ist das Mittelfeld hochkarätig besetzt. Weniger bekannte Namen sind in der Verteidigung zu finden. Deshalb befürchten die Fans der Truppe von Jean-Francois Jodar auch, dass die namhaften Angreifer von der Elfenbeinküste und aus Nigeria leichtes Spiel haben könnten.

Malis Kader:
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[size=134]Benin
Nur einen Punkt hinter Mali zerstörte Benin die Afrika-Cup-Träume Togos und sicherte sich die erst zweite Teilnahme an einer Endrunde. Dass die „Eichhörnchen“ keine schlechten Kicker in ihren Reihen haben, musste zuletzt die Wiener Austria erkennen, als Helsingborg-Stürmer Razak Omotoyossi im UEFA-Cup gegen sie auftrumpfte. Der Star der Truppe ist allerdings Muri Ogunbiyi, der bei ES Sahel in Tunesien seine Brötchen verdient und zuletzt einen sehr starken Eindruck machte. Doch den Westafrikanern fehlt es in der Breite an Qualität. So greift der deutsche Coach Reinhard Fabisch etwa auf den 37-jährigen Alain Gaspoz zurück, der sich in der Schweizer Unterliga als Spielertrainer verdingt. Es wäre eine Riesenüberraschung, würde sich Benin in dieser Gruppe durchsetzen können.

Benins Kader:
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Beitragvon Niki » 18.01.2008 20:06

Letzte Woche in Tunesien!
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Beitragvon gnaser » 18.01.2008 21:36

gruppe b ist eigentlich eh klar verteilt

mali und benin werden wohl nur kanonenfutter sein
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Beitragvon forever_gak » 18.01.2008 22:59

Niki hat geschrieben:HEy ,danke für das Video. Hab Issam nämlich vor kurzem im Urlaub kennengelernt und ich muss sagen, ihn Fussballspielen zu sehen ist ziemlich eigenartig. Kenn ihn ja nur privat!


Bitte, kein Problem.

Dachte ich mir schon dass sowas in der Art hinter deiner Frage steckt! So bekannt is ja der Isaam bei uns ja nicht!

gnaser hat geschrieben:mali und benin werden wohl nur kanonenfutter sein


Unterschätze Mali nicht.

Die haben auch verdammt starke Spieler dabei zB Diarra, Keita und vor allem Kanoute.

---

Sie hätten sich auch sicherlich einen Einzelplatz bei der Umfrage verdient und meine Stimme bekamen sie auch.  :angel:
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Beitragvon joainho » 19.01.2008 12:37

Gruppe C:

[size=134]Ägypten
Es wird nicht leicht werden, den Titel von 2006 zu verteidigen. Ein erneuter Sieg der Ägypter käme eher einer Überraschung gleich. Zumal die „Pharaonen“ auf ihren gefährlichsten Stürmer verzichten müssen – Mido fehlt verletzungsbedingt. Also liegt es an Leuten wie Hamburgs Mohamed Zidan die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Der Deutschland-Legionär ist einer von nur vier Akteuren, die bei einem europäischen Klub unter Vertrag stehen. Ein Großteil der Mannschaft von Coach Hassan Shehata, der bereits 2006 in Amt und Würden war, spielt in der Heimat, bei Zamalek, Ismaily und Al Ahly. So wie Mohamed Aboutrika, von dessen Form viel abhängig gemacht wird. Bereits eine Menge Erfahrung hat Kapitän Ahmed Hassan gesammelt. Der Anderlecht-Profi steht vor der Teilnahme an seinem siebenten Afrika-Cup. Ohne die Unterstützung der Fans vor Ort wird es ganz schwierig werden.

Ägyptens Kader:
[spoil][/spoil]


[size=134]Kamerun
In Kamerun dreht sich alles um einen Mann: Samuel Eto'o. Der Goalgetter ist rechtzeitig wieder fit geworden und hat mit fünf Toren in sechs Liga-Spielen bewiesen, dass er zu den ganz Großen seines Fachs gehört. Das muss er auch. Denn die Alternativen im Sturm mögen ganz gute Kicker sein, ein Näschen für Tore haben sie aber allesamt nicht. Grund zur Sorge gibt es für die „unbezähmbaren Löwen“ aber keinen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Teilnehmern kann Coach Otto Pfister mit Carlos Kameni auf einen echten Weltklasse-Tormann bauen. Vor dem Keeper steht mit Rigobert Song ein Abwehr-Organisator, der im Fußball schon so ziemlich alles erlebt hat und noch dazu eine echte Leader-Figur ist. Auch Newcastles Geremi hat schon viel Erfahrung bei Top-Klubs gesammelt. Ohne Verletzungen und langen Sperren ist den Kamerunern der Turnier-Sieg zuzutrauen.

Kameruns Kader:
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[size=134]Sambia
Der Fußball in Sambia wird regelmäßig von Tragödien überschattet. 1993 starben 18 Teamspieler bei einem Flugzeugabsturz, 2007 starben zwölf Fans beim Spiel gegen den Kongo und im Spätsommer kam Teamspieler Chaswe Nsofa während eines Trainings ums Leben. Ungeachtet dieser tragischen Zwischenfälle geht Sambia als Außenseiter in dieses Turnier, noch nie hat es die Gruppenphase überstanden. Der Vertrag von Trainer Patrick Phiri wurde nur vorübergehend verlängert, offenbar rechnet der Verband bereits mit einem frühen Aus. Das könnte Bröndbys Chris Katongo abwenden. Der Mann hinter den Spitzen ist Kapitän der „Chipolopolo“, fehlt allerdings im ersten Spiel wegen einer Sperre. Für höhere Aufgaben will sich Keeper Kennedy Mweene empfehlen, dem eine Karriere in Europa zugetraut wird. Geschieht kein Wunder, hat er dazu allerdings nur drei Mal die Möglichkeit.

Sambias Kader:
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[size=134]Sudan
Al Hilal und Al Merreikh heißen die beiden wichtigsten Klubs des Landes. Ersterer scheiterte in der afrikanischen Champions League erst im Semifinale, Zweiterer zog im Endspiel des Confederations Cup den kürzeren. Grund genug für Coach Mohamed Abdallah, um seinen Kader ausschließlich aus Spielern dieser beiden Verein zusammen zu setzen. Dass diese Mannschaft jedoch keine schlechte ist, zeigt der Umstand, dass die „Krokodile“ in der Qualifikation zwei Zähler vor Tunesien rangierten. Die gefährlichsten Spieler des Sudan sind zwei Routiniers. Mugahid Mohamed gilt in seiner Heimat als Legende und der mittlerweile 37-jährige Faisal Agab ist auch im hohen Alter noch ein echter Goalgetter. „Ich traue ihnen sogar zu, das Turnier zu gewinnen“, streut Ägypten-Teamchef Shehata dem Gruppengegner im Vorfeld Rosen. Dass es soweit kommt, darf bezweifelt werden, eine Überraschung ist aber durchaus möglich.

Sudans Kader:
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Beitragvon joainho » 20.01.2008 16:34

Gruppe D:

[size=134]Tunesien
Die Erinnerungen an Mali 2002 sind in Tunsien noch sehr präsent. Damals kamen die Nordafrikaner mit dem Klima überhaupt nicht zurecht und mussten nach der Gruppenphase die Heimreise antreten – ohne auch nur ein einziges Tor erzielt zu haben. Eine Wiederholung dieses Desasters gilt es zu vermeiden. Wer wäre besser geeignet, eine Mannschaft auf dieses Turnier vorzubereiten, als ein erfahrener Trainer wie Roger Lemerre. Der Franzose hat den Stamm seiner Mannschaft seit langem nicht großartig verändert und kann sich auf eine eingespielte Truppe verlassen. Neben den bekannten Stars Karim Haggui, Jaouhar Mnari und Francileudo Santos, hoffen die „Adler von Karthago“ auf die Tore ihres Jungstars Amine Chermiti, der in seiner Heimat bei ES Sahel kickt. Eines ist klar: Die Tunesier müssen sich angesichts dieser Gruppe rasch an die klimatischen Bedingungen anpassen, sonst ist Lemerres Ära wohl Ende Februar beendet.


[size=134]Senegal
Die goldene Generation Senegals hat wohl zum letzten Mal die Chance, dem westafrikanischen Staat zum ersten Mal in seiner Geschichte den Titel zu bescheren. Der Kader der „Terranga Löwen“ besteht zu einem großen Teil aus Kickern, die sich ihrem Zenit nähern bzw. diesen vor kurzem überschritten haben. Seien es im Angriff El-Hadji Diouf, der weitaus mehr an Prämien verdient, als der Rest des Kaders, und Mamadou Niang, im Mittelfeld Pape Bouba Diop und Abdoulaye Faye oder in der Abwehr Souleymane Diawara und Habib Beye. Die nächste Generation ist fast überhaupt nicht vorhanden. Einzig Mustapha Sall, der bei St. Etienne engagiert ist, spielt eine tragende Rolle. Der großgewachsene 22-Jährige soll das Mittelfeld zusammen halten. Für den Senegal heißt es: Jetzt oder lange nicht.


[size=134]Südafrika
Die große Generalprobe für die Heim-WM 2010 steht bevor. Also hängt wohl auch der Job von Coach Carlos Alberto Parreira vom Abschneiden der Südafrikaner ab. Sollte die „Bafana Bafana“ enttäuschen, wird der Brasilianer aller Voraussicht nach nicht bis zur Weltmeisterschaft auf der Trainerbank sitzen. Zumal er mit der Nichtberücksichtigung von Stürmer-Star Benny McCarthy schon im Vorfeld für einige Diskussionen gesorgt hat. In dessen Abwesenheit ist Steven Pienaar der bekannteste Kicker. Der Nominierung des Mittelfeld-Motors ging ein langer Streit mit dessen Klub Everton voraus. Doch wer soll die Tore der Südafrikaner schießen? Sibusiso Zuma beweist in Bielefeld zwar regelmäßig, dass er pfeilschnell ist, Tore schießen zählt jedoch nicht zu seinen Stärken. Und der 20-jährige Excellent Walaza muss seinem Vornamen auch erst einmal gerecht werden. Wer bei der WM 2010 eine gewichtige Rolle spielen will, muss auch diese Gruppe überstehen können...


[size=134]Angola
Bereits seit Jahren ist Luis Oliveira Goncalves der Trainer der Angolaner. Unter seiner Führung sind die „Palancas Negras“ zu einem der besten afrikanischen Teams gereift, was nicht zuletzt die WM-Teilnahme von 2006 unter Beweis stellt. Nun gilt es seine neue Stellung zu untermauern – mit dem ersten Aufstieg aus der Gruppenphase. Die Truppe setzt sich aus Routiniers zusammen, die einander bereits seit Jahren kennen. Darunter auch Al-Ahly-Goalgetter Flavio, der für das einzige Tor bei der WM 2006 gesorgt hat. Sein neuer Sturm-Partner ist der 23-jährige Manucho, der bei Manchester United unter Vertrag steht und in seiner Heimat fast nach Belieben getroffen hat. Der ausgeglichenen Truppe ist sogar der Einzug ins Finale zuzutrauen. Und als Titelverteidiger den Afrika-Cup 2010 im eigenen Land auszutragen, wäre ja auch nicht so schlecht...
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Beitragvon gnaser » 20.01.2008 20:30

bei sudan spielen alle spieler bei 2 vereinen  :lachtot:

net schlecht  :lachtot:
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Beitragvon joainho » 20.01.2008 21:55

[size=134]Ghana -   [size=134]Guinea 2:1 (0:0)

[size=117]Spielbericht:

1. Halbzeit:

Beide Teams hielten vor 44.000 enthusiastischen Fans in Accra nicht viel von einer ausgiebigen Abtastphase. Ghana nahm das Heft sofort in die Hand. Asamoah Gyan hatte die erste Chance für die Gastgeber, verzog aber (7.). Das war das Startsignal für eine Reihe von hochkarätigen Chancen. Angetrieben vom überragenden Michael Essien und dem umtriebigen Laryea Kingston erspielten sich die "Black Stars" ein deutliches Übergewicht. Nach sehenswerter Hereingabe von Quincy Owusu Abeyie setzte Junior Agogo einen schulmäßigen Kopfball aus zehn Metern an den rechten Innenpfosten (20.).

Zwei Minuten später verfehlte Asamoah Gyan mit einem tollen Fallrückzieher das Führungstor für Ghana nur um Zentimeter. In der 27. Minute traf Essien nach einer Ecke von Kingston wieder nur den Pfosten. Schließlich zappelte der Ball nach einem Drehschuss von Gyan im Netz, doch der Ghanaer hatte sich unmittelbar regelwidrig seines Gegenspielers Oumar Kalabane entledigt (37.)

Guinea schaffte immer seltener Entlastung, zeigte aber bei den wenigen Konterversuche durchaus gefährliche Ansätze. Da aller unglücklichen Dinge drei sind, traf auch Ghanas Sulley Muntari per Dropkick den linken Pfosten (40.).

Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Pascal Feindouno die einzig nennenswerte Chance für Guinea. Doch sein Freistoß aus 26 Metern ging einen Meter über den Kasten.

2. Halbzeit:

Auch nach Wiederanpfiff lief die Partie zunächst nur in eine Richtung: Ghana drückte auf Guineas Tor. Für das längst fällige Führung musste allerdings ein umstrittener Elfmeter herhalten. Oumar Kalabane traf im Sechzehner zwar weder den Ball noch seinen Gegenspieler, Junior Agogo fiel trotzdem und Schiedsrichter Eddy Maillet zeigte auf den Punkt. Asamoah Gyan jagte das Leder unhaltbar für Guineas Keeper Kemoko Camara unters Tordach (55.).

Danach schaltete der Turnier-Mitfavorit zurück und überließ Guinea die Initiative. Das rächte sich prompt und Kalabane erzielte per Kopf nach einem Eckball den Ausgleich für den Underdog. Ghana war nach dem überraschenden Ausgleich sichtlich geschockt. Der eingewechselte Andre Ayew (Sohn von Abedi Pele/einst 1860 München) zwang Guineas Schlussmann Kemoko Camara zu einer Glanzparade (77.), mehr kam vom Gastgeber bis kurz vor dem Ende nicht mehr.

Als keiner mehr mit dem Siegtreffer rechnete, fasste sich Muntari ein Herz, traf aus gut 25 Metern herrlich ins lange Eck (90.) und verwandelte das Ohene Djan Stadium in ein Tollhaus.

Spieler des Spiels: Asamoah Gyan
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Beitragvon Atzenbrugger » 23.01.2008 00:52

Atzenbrugger hat geschrieben:Mein Gefühl sagt mir, dass es diesmal Kamerun machen wird. 8)


Naja, wenn sich Kamerun auch in den nächsten Spielen so präsentiert, dann hat mich mein Gefühl mal wieder ordentlich im Stich gelassen. :?
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Beitragvon ReverLentiaE » 26.01.2008 14:34

gestern hab ich erstmals länger zugeschaut bei einem Spiel des Afrikacups und zwar Mali - Nigeria. Der Grund warum ich dann weggeschaltet habe: Das war (leider) der afrikanische Fussball wie man ihn nicht sehen will und wie er hier in Europa "verschrien ist"... zwar ahtletisch, läuferisch und technisch  recht gut, ABER vor dem Tor eine einzige Katastrophe. KAUM CHANCEN auf beiden Seiten. So gut wie alles spielte sich im Mittelfeld ab und ab dem gegnerischen 16er war Schluss. Kaum Weitschüsse probiert und dadurch auch (vor allem in Hälfte eins) ganz wenig Chancen.

Bin echt enttäuscht. Und das obwohl mit Nigeria eine der eher besseren Mannschaften Afrikas am Platz stand. Aber deren große Zeit ist offenbar trotz bekannter Namen vorüber. Und Berti Vogts als Trainer bringt offenbar auch net soviel (ich fand den als Trainer ohnehin immer fehl am PLatz).
Nach dem ersten SPiel wo die Nigerianer gegen die Elfenbeinküste 0:1 verloren hat er gesagt "wir haben gegen die beste Mannschaft Afrikas verloren". Was er jetzt zu dem 0:0 gegen Mali wohl sagen wird  :?:
Naja wenns so weitergeht sind die Nigerianer aber ohnehin schon in der Vorrunde draußen. Nur noch ein Spiel und das MÜSSEN sie gewinnen   :ka:
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Beitragvon forever_gak » 26.01.2008 17:07

Bestechungsversuch bestätigt


Der deutsche Nationaltrainer von Benin, Reinhard Fabisch, hat einen Bestechungsversuch beim Afrika-Cup bestätigt.

Ein Vertreter einer Wett-Organisation aus Singapur habe ihn vor dem Auftaktspiel seiner Mannschaft gegen Mali (0:1) kontaktiert.

"Ich wurde im Hotel von jemandem angesprochen, der sich Mister Andrews nannte. Er sagte, er arbeitete für einige Leute in Asien, die bereit seien, 20.000 Dollar zu zahlen, wenn ich das Spiel beeinflussen würde", sagte Fabisch der Deutschen Presse-Agentur dpa am Donnerstag.

Fabisch schockiert

Der Mann habe gefragt, "ob ich Spieler hätte, denen ich vertrauen könnte, am besten Torwart oder Verteidiger, denn es sei am einfachsten, "ein Spiel durch einen Elfmeter oder einen Torwartfehler zu beeinflussen."

Fabisch betonte, er sei "schockiert" gewesen, dass offenbar auch beim Afrika-Cup solche Sachen passieren würden. "Ich habe ihm gesagt, wenn er nicht sofort verschwindet, rufe ich die Polizei", erklärte Fabisch weiter. Später habe dieselbe Person noch einmal bei ihm angerufen. "Ich habe ihm gesagt, wenn er mich nicht in Ruhe lässt, gebe ich der Polizei seine Nummer", meinte Fabisch.

Verband reagiert

Der Afrikanische Fußballverband (CAF) hat indes bereits reagiert. Von Fabisch wurde eine schriftliche Darlegung der Vorfälle verlangt. "Es wurde ein Brief an den Fußball-Verband des Benin gesandt, und wir warten auf die formale Bestätigung, um weitere Maßnahmen einleiten zu können", erklärte Raymond Hack, Vorsitzender des CAF-Disziplinar-Komitees.

Quelle: sportnet.at
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Beitragvon gnaser » 26.01.2008 19:55

forever_gak hat geschrieben:
Bestechungsversuch bestätigt


Der deutsche Nationaltrainer von Benin, Reinhard Fabisch, hat einen Bestechungsversuch beim Afrika-Cup bestätigt.

Ein Vertreter einer Wett-Organisation aus Singapur habe ihn vor dem Auftaktspiel seiner Mannschaft gegen Mali (0:1) kontaktiert.

"Ich wurde im Hotel von jemandem angesprochen, der sich Mister Andrews nannte. Er sagte, er arbeitete für einige Leute in Asien, die bereit seien, 20.000 Dollar zu zahlen, wenn ich das Spiel beeinflussen würde", sagte Fabisch der Deutschen Presse-Agentur dpa am Donnerstag.

Fabisch schockiert

Der Mann habe gefragt, "ob ich Spieler hätte, denen ich vertrauen könnte, am besten Torwart oder Verteidiger, denn es sei am einfachsten, "ein Spiel durch einen Elfmeter oder einen Torwartfehler zu beeinflussen."

Fabisch betonte, er sei "schockiert" gewesen, dass offenbar auch beim Afrika-Cup solche Sachen passieren würden. "Ich habe ihm gesagt, wenn er nicht sofort verschwindet, rufe ich die Polizei", erklärte Fabisch weiter. Später habe dieselbe Person noch einmal bei ihm angerufen. "Ich habe ihm gesagt, wenn er mich nicht in Ruhe lässt, gebe ich der Polizei seine Nummer", meinte Fabisch.

Verband reagiert

Der Afrikanische Fußballverband (CAF) hat indes bereits reagiert. Von Fabisch wurde eine schriftliche Darlegung der Vorfälle verlangt. "Es wurde ein Brief an den Fußball-Verband des Benin gesandt, und wir warten auf die formale Bestätigung, um weitere Maßnahmen einleiten zu können", erklärte Raymond Hack, Vorsitzender des CAF-Disziplinar-Komitees.

Quelle: sportnet.at

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Beitragvon Pfandleiher » 27.01.2008 00:29

Die tollen, exzellenten Vorschauen von @Joanino haben mich dazu bewegt, mich hier einzuschreiben und mit zu machen.

Also erstmals ein herzliches Hallo...
Bloßfüssiger
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