von LASK1908 » 29.10.2006 16:26
Siegeslauf gestoppt: 0:3 beim PSV
PSV TEAM FÜR WIEN – FERNWÄRME VIENNA 3:0 (1:0).-
Tore: 1:0 (29.) Vuran, 2:0 (60.) Vuran, 3:0 (89.)
PSV: Jausner; Prohaska, Letocha, Plott, Leuchtmann; Vuran (75. Djuricic), Lukic (55. Slawik), Martin Frantsich, Milcic; Darazs, Schatz (63. Michael Frantsich).
Vienna: Fuka; Dietrich, Sulzer, Cvetkovic; Dunst, Duran, Zechner (63. Hiba), Bjelovuk, Pürk; Fading, Weerman (63. Pusic). PSV-Platz, 1.200 Zuschauer, SR Pollak.-
Sog, es woar nix...
Das Spiel gegen die Blaulichter auf dem engen Kunstrasenplatz lief für die Vienna gar nicht nach Wunsch: Durch die 0:3-Niederlage wurde die Siegesserie in der Meisterschaft jäh gestoppt.
Kein Glück
In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit war Fortuna nicht auf der Seite der Döblinger: Michael Zechners Heber aus gut 30 Metern prallte von der Latte zurück ins Feld, Torhüter Jausner lag am Boden, aber keiner konnte die Situation ausnützen. Wenig später gingen die Gastgeber in Führung: Fuka ließ eine Leuchtmann-Hereingabe nur kurz abklatschen, Vuran staubte ab – 1:0! Kurz vor der Pause jubelte die Vienna über den Ausgleich – aber umsonst: Weerman hatte nach einer schönen Bjelovuk-Fading-Kombination vollstreckt, doch der Assistent von Schiri Pollak wollte ein Abseits gesehen haben…
2:0 war die Vorentscheidung
Gleich nach der Pause waren die Gäste gewillt, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Es wurde schnell und aggressiv gespielt. Das Team für Wien kam unter Druck – und schaffte nach einer Stunde den Befreiungsschlag: Vuran traf im Strafraum im 1. Versuch Dietrich am Fuß, der Vienna-Verteidiger ging zu Boden. Vuran versuchte es ein 2. Mal und traf diesmal ins Tor – 2:0!
Von Minute zu Minute müder
Das Wollen war Fading & Co. auch nach diesem Gegentor anzusehen, allein das Können wurde stetig weniger. Die 120 Minuten gegen Leoben machten sich bei einigen bemerkbar und so ebbten auch die Angriffe immer mehr ab. Die Gastgeber hingegen hatten noch zwei gefährliche Aktionen: In der 86. scheiterte Frantsich mit einem Heber an der Latte, drei Minuten später fixierte Prohaska nach einem Freistoß den 3:0-Endstand.
Resümee
Das 0:3 ist ein kleiner Dämpfer. Jetzt heißt’s: Niederlage abhaken, Kopf hoch, Brust raus. Zwar konnten die Verfolger ein wenig Boden gutmachen, aber die Vienna hat weiterhin alles selbst in der Hand. Nächste Woche geht’s nach Neusiedl – dort gilt es, die Tabellenführung zu verteidigen.
Trainer-Stimme
„Wenn mir vor dem Match wer gesagt hätte, dass wir 3:0 verlieren, hätte ich es ihm wohl nicht geglaubt. Jetzt ist es aber passiert und wir sind alle enttäuscht. Aber trotzdem geht die Welt nicht unter. Die Spieler sagen, dass das Tor vom Paul Weerman kein Abseits war – ich habe es leider nicht genau gesehen. Wir haben heute alles versucht, konnten am Ende aber leider nicht zulegen. Jetzt müssen wir schauen, dass wir uns in Neusiedl wieder drei Punkte holen.“
LASK bis in den Tod