In den vergangenen Tagen machten Konkurs-Schlagzeilen die Runde, doch diese haben mit dem Verein FC Dornbirn direkt nichts zu tun. Trainer Armand Benneker (Bild) zeigt sich verärgert und klärt im rlw.at-Interview auf.
„Es ärgert mich wahnsinnig, dass das Thema jede Woche neu dikutiert wird, und die Medien immer wieder für neuen Zündstoff sorgen. Da mischen sich Leute ein, die nicht wissen, was im Verein los ist. Das stört unsere, eh schon sehr schwierige Vorbereitung“, meinte FC Dornbirn-Trainer Armand Benneker in einem Telefonat mit rlw.at zu den neuesten Berichten über den anstehenden Konkurs der Betriebsgesellschaft das FC Dornbirn.
Benneker weiter: „Das hat nichts mit dem Verein FC Dornbirn zu tun. Wir werden in der kommenden Saison in der Regionalliga West spielen, das steht fest. Aber das sind alles Sachen die schon vor Wochen veröffentlicht wurden. Warum muss das leidige Thema immer wieder breit getreten werden? Andere Vereine wie FC Hard oder FC Lustenau haben auch Schulden.“
„Wir sind vorletzte Saison Meister in der Regionalliga geworden und mussten danach einige Umbauten am Stadion und an der Infrastruktur vornehmen, das viel Geld kostete.“ Den Grund für die Lizenzverweigerung für die ADEG Liga sieht Benneker am zu hoch kalkulierten Budget des Vereins: „Ansonsten hätten wir die Lizenz bekommen und zumindest in der Relegation versuchen können, den Abstieg zu verhindern.“
„Wir müssen jetzt nach vorne schauen und versuchen uns finanziell und sportlich zu erholen. Unsere Nachwuchsarbeit ist eine der Besten in Vorarlberg. Wir haben ca. 20 Spieler im LAZ und mit Mujic und Sen zwei Spieler in den Nachwuchsnationalmannschaften. Unser Kader für die neue Saison wird sehr klein sein und es werden einige junge Spieler die Chance bekommen. Ein Platz im oberen Tabellendrittel wäre schon ein Erfolg!“
Puh, ich bin erleichtert.
