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Zurück zu EURO 2008 in Österreich & der Schweiz

Hooligans?

Infos zur Europameisterschaft in Österreich & der Schweiz im Detail: Public Viewing, Karten, Spielplan usw.

Hooligangefahr bei EM?

Umfrage endete am 13.03.2008 21:33

JA!
12
86%
NEIN!
2
14%
 
Abstimmungen insgesamt : 14

Hooligans?

Beitragvon eugen » 04.12.2007 21:33

Wie hoch ist der Risikofaktor bei der EURO? Ich habe einige Zeitungsberichte rausgesucht.

derStandard:

"Hilfe, wir ertrinken in einer Fan-Flut". Dieses Szenario könnte in Klagenfurt anlässlich der EURO 2008 Wirklichkeit werden. Für die ersten Vorrundenspiele Deutschland gegen Polen und Kroatien werden jeweils bis zu 120.000 Fans aus Österreich und den Nachbarländern erwartet. Das wäre dann um fast ein Viertel mehr, als die Kärntner Landeshauptstadt Einwohner zählt.

[...]

Sicherheitsrisiko

Damit die zunächst in Kärnten euphorisch begrüßten "Traumspiele" nicht zum Albtraum werden, dafür muss die Kärntner Exekutive sorgen. Denn viele Fans, die keine Karten ergattern, werden sich in den Fanmeilen und um die Public Views, die riesigen Übertragungsleinwände, drängen. In Klagenfurt könnte es da besonders kritisch werden. Denn solche Public Viewings sind am Messezentrum und am Neuen Platz vorgesehen. Die Fanmeile selbst als Verbindungsstrecke zwischen den beiden Übertragungsorten ist jedoch nur etwa 500 Meter lang - und damit ein enormes Sicherheitsrisiko.

So sieht man das jedenfalls beim Kärntner Roten Kreuz, welches das Sicherheitsrisiko nach der Auslosung intern auf "Rot" hinaufgestuft hat. Denn beim emotional hochgeladenen Match zwischen Deutschland und Polen hatte es 2006 immerhin rund 400 Verhaftungen gegeben. Mit ähnlichen Zahlen muss auch in Klagenfurt gerechnet werden. Aber: "Wir sind darauf vorbereitet", sagt der Klagenfurter Sicherheitsdirektor Albert Slamanig. Es stehe auch ausreichend Haftraum zur Verfügung.

Deutsche Kollegen helfen aus

Wie viele Polizisten in Kärnten im Einsatz sein werden, darüber will Landespolizeikommandant Wolfgang Rauchegger noch keine Auskunft geben. Fest steht, dass jedenfalls rund 250 deutsche Kollegen mit voller Adjustierung die österreichischen Polizisten unterstützen werden. Auch aus Polen und Kroatien werden Polizisten mit den Fanklubs mitreisen und bereits amtsbekannte oder verurteilte Hooligans schon vor der Abreise aus dem Verkehr ziehen. Dass es dennoch zu Gewaltexzessen und Vandalismus kommt, will die Exekutive nicht ausschließen. Man sähe aber keinesfalls "rot" und befürchte auch kein "anderes Farbenspiel", etwa eine verstärkte Präsenz rechtsradikaler Skins. "Es handelt sich lediglich um einen ganz kleinen Kern gewaltbereiter Hooligans, also etwa ein Prozent", betont der Leiter des EURO-08-Einsatzstabes Wolfgang Gabrutsch. Berittene Polizei, wie sie der Klagenfurter Bürgermeister Harald Scheucher fordert, werde es nicht geben.

Der Klagenfurter EURO-08-Koordinator Arnulf Rainer rät der Klagenfurter Bevölkerung: "Bringt eure Autos in Sicherheit." Für Schäden an Fahrzeugen werde es keinen Schadenersatz durch die Stadt geben.

In Innsbruck dagegen ist Landespolizeikommandant Oskar Gallob mit der Auslosung von Spanien, Schweden und Russland "sehr glücklich". Das wäre eine "berechenbare Sicherheitsaufgabe". Insgesamt würden 1600 Polizisten beim Innsbrucker Großereignis eingesetz












20min.ch


Euro 08: Die Angst vor Rumäniens Hooligans
Das Bukarester Stadtderby zwischen Steaua und Dinamo wurde am Samstag von schweren Ausschreitungen mit insgesamt 434 Verhaftungen überschattet. Im Sommer 2008 werden es die EM-Austragungsländer Schweiz und Österreich mit den rumänischen Hooligans zu tun bekommen.

Mit der neuen Generation des osteuropäischen Hooligans ist nicht zu spassen
Lienen von Hooligans verletzt.

Ewald Lienen (53), der Trainer des griechischen Erstligisten Panonios Athen, wurde nach der 1:3-Niederlage gegen PAOK Saloniki von Hooligans leicht verletzt. Der Car der Athener wurde auf der Fahrt zum Flughafen mit Steinen beworfen; dabei zerschmetterte ein Wurfgeschoss eine Scheibe und traf Lienen am Brustkorb.
Die berüchtigten englischen Hooligans bleiben der Schweiz und Österreich im nächsten Sommer bei der Euro 08 erspart. Friede, Freude, Eierkuchen ist bei den Sicherheitsverantwortlichen dennoch nicht angesagt, droht nun doch ein bisher wenig bekanntes Gewaltpotential aus Osteuropa. Vor allem in Polen und Rumänien haben sich in den letzten Jahren gefährliche Hooligan-Szenen entwickelt, die sich im nächsten Sommer auch in grosser Anzahl nach Österreich und in die Schweiz verschieben dürften - im Gegensatz zu England haben sich beide Länder für die Fussball-EM qualifiziert.

Polizei angegriffen

Jüngstes negatives Beispiel: Das Bukarester Stadtderby vom Samstag zwischen Steaua und Dinamo. Die Krawalle begannen bereits anderthalb Stunden vor Spielbeginn in der Nähe des Stadions. Etwa 50 Steaua-Fans griffen Polizeitruppen mit Pflastersteinen und anderen Gegenständen an. Die Polizei setzte daraufhin Tränengas ein. Im Stadion setzten sich die Krawalle fort. In der Startviertelstunde musste der Schiedsrichter das Spiel dreimal unterbrechen, da sich die Fans gegenseitig mit Feuerwerkskörpern beschossen und Rauchbomben auf das Spielfeld warfen. Zwischenzeitlich mussten die Spieler gar in die Kabine flüchten. Schon vor dem Anpfiff mussten die beiden Teams ihr Aufwärmprogramm unterbrechen, weil die Polizei mit Tränengas gegen die Hooligans vorging. Einige Randalierer waren gar so dreist, ein provokatives Transparent in Richtung der Medien aufzuhängen: «Filmt uns, denn wir spielen die Hauptrolle.»

434 Verhaftete

Nach dem Match wurden gemäss Polizeiangaben 434 Personen festgenommen und deren Personalien und Fingerabdrücke registriert. In zwölf Fällen wurden Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, illegalen Besitzes von Feuerwerkskörpern und Störung der öffentlichen Ordnung eingeleitet. Die betroffenen Fans und Hooligans wurden daraufhin auf freien Fuss gesetzt. Im Sommer 2008 darf sich die Schweizer Polizei mit ihnen auseinandersetzen. «Für mich sind das kein Unruhestifter, sondern Terroristen», meinte der desillusionierte Ligachef Dumitru Dragomir nach den Ausschreitungen.


Auf Seiten der Schweizer Sicherheitskräfte ist man trotzdem zuversichtlich. «Mitte Dezember findet in Zürich eine Staatenkonferenz statt. Die Vertreter aller Teilnehmerländer werden uns da über ihre Fanszene orientieren. Erst zu diesem Zeitpunkt wissen wir Genaueres», gab Martin Jäggi, Projektleiter Sicherheit der Euro 2008, vor kurzem gegenüber 20 Minuten zu verstehen, «es gibt zwar keine Garantie, dass nichts passieren wird. Wenn aber etwas passiert, werden wir bereit sein und Störenfriede entfernen.»
















orf.at

[...]    
Von 19. Mai bis 4. Juli wird es in Teilen Wiens keine Baustellen geben.    Keine Bewilligungen
Natürlich ist auch bei der Euro 2008 nicht ganz auszuschließen, dass es einige Hooligans bis nach Wien schaffen. Aus Erfahrung weiß die Polizei, dass sich gewaltbereite Fans gerne an Baustellen mit Steinen und Ähnlichem als Wurfgeschoßen eindecken.
[...]



welt.de

[...]
Bei aller Freude über den Ansturm der Deutschen geben die Spielpaarungen auch Anlass zur Sorge. Mit Deutschland, Polen und Kroatien treffen in Kärnten drei Teams mit durchaus gewaltbereitem Fanpotenzial aufeinander. Gemeinsam mit Gastgeber Österreich, dessen Partien alle in Wien ausgetragen werden, ergibt sich eine gefährliche Mischung. So zitiert die Nachrichtenagentur APA einen nicht benannten Experten: „Es hätte kaum schlimmer kommen können.“ Und Innenminister Günther Platter sagte, dass alle Partien dieser Gruppe „erhöhter Aufmerksamkeit“ bedürften. Übergriffe seien nicht auszuschließen. Am Rande des Spiels Polen gegen Deutschland wurden während der WM im vergangenen Jahr 429 Randalierer festgenommen. 270 kroatische Hooligans hatten im vergangenen Sommer nach einem Freundschaftsspiel zwischen Rapid Wien und Dinamo Zagreb in Kapfenberg randaliert.








...bitte fortsetzen, und das Hooligan Thema hier besprechen.
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Beitragvon eugen » 08.01.2008 18:38

DIE PRESSE
Lokale sollen sich mit Videoüberwachung und „gedämpfter Musik“ gegen Hooligans rüsten.
Wien. Die Wirtschaftskammer (WKO) hat sich so ihre Gedanken gemacht. Wenn nämlich im Juni anlässlich der Euro 2008 hunderttausende Fußballfans in die heimischen Lokale einfallen, muss das nicht nur ein fettes Umsatzplus bringen, sondern eventuell auch Probleme. Biergläser, die von betrunkenen Fans quer durchs Lokal geworfen werden. Und so weiter.


OFFSIDE
Klagenfurt bei Euro:Pro Spiel werden nun rund 100.000 Besucher erwartet, also mehr als die Stadt Einwohner hat...

Brodelnde Mischung: Bei aller Freude über den Ansturm der Deutschen geben die Spielpaarungen auch Anlass zur Sorge. Mit Deutschland, Polen und Kroatien treffen in Kärnten drei Teams mit durchaus gewaltbereitem Fanpotenzial aufeinander. Gemeinsam mit Gastgeber Österreich, dessen Partien alle in Wien ausgetragen werden, ergibt sich eine gefährliche Mischung...

Am Rande des Spiels Polen gegen Deutschland wurden während der WM im vergangenen Jahr 429 Randalierer festgenommen. 270 kroatische Hooligans hatten im vergangenen Sommer nach einem Freundschaftsspiel zwischen Rapid Wien und Dinamo Zagreb in Kapfenberg randaliert....

fr-online
Die Veranstalter scheinen zu unterschätzen, was auf sie zukommt. Wo vor der WM 2006 in Deutschland maßlose Hysterie dominierte, herrscht nun eine Spur zu viel Naivität.
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Beitragvon MrVeilchen » 08.01.2008 18:41

Wien ist ein heisses Pflaster!
Der erste Bezirk ist wie geschaffen für Hools!
Enge Gassen, Zugang von Ost/West/Süd/NOrd, plötzlich stehen 2000 Leut am Stephansplatz
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Beitragvon eugen » 08.01.2008 18:50

schon wahr, aber nicht nur beim Stephansplatz. Da gibts zig Orte wo man von allen Himmelsrichtungen kommen kann und sich dann ordentlich eins drüberziehen kann.
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Beitragvon gnaser » 08.01.2008 19:02

MrVeilchen hat geschrieben:Wien ist ein heisses Pflaster!
Der erste Bezirk ist wie geschaffen für Hools!
Enge Gassen, Zugang von Ost/West/Süd/NOrd, plötzlich stehen 2000 Leut am Stephansplatz


buhhh. des is arg  :schockiert:  :schockiert:
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Beitragvon Markus10 » 08.01.2008 19:23

ja aber ich hoffe dass es soweit nicht kommen wird. aber wir werden ja sehen :D
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Beitragvon eugen » 08.01.2008 19:26

also ich hab dagegen gewettet.
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Beitragvon eugen » 15.01.2008 22:49

Gastgeber kommen nicht an Hooligan-Datenbank ran

Mehr als 400 Basler haben sich für die Euro 08 als Gastgeber gemeldet. Ob vielleicht Hooligans zu ihnen ins Haus kommen, wird ihnen aber nicht gesagt.

Rund 1000 private Basler Betten vermittelt die Host City für die Zeit während der EM auf ihrer Homepage. Eigentlich wollten die Organisatoren den Gastgebern eine Sicherheitsgarantie geben und die Reservationen im Vorfeld mit der internationalen Hooligan-Datenbank abgleichen. Dabei spielt jedoch die Bundespolizei nicht mit: «Die Daten dürfen nur an die Veranstalter selber rausgegeben werden», sagt Guido Balmer vom Bundesamt für Polizei. «Privatpersonen kommen nicht an die Daten.»

Auch einzelne Hotels hatten bei der Polizei nach einem Abgleich gefragt. «Ich habe bisher für die Euro-08-Zeit noch keine der vielen Buchungsanfragen bestätigt», sagt Christoph Dörflinger vom Basel Back Pack. Zuerst wollte er von der Polizei wissen, ob er sich bekannte Gewalttäter ins Hotel holt.

Den Aspekt des Datenschutzes kann er zwar nachvollziehen, aber: «So ein Abgleich würde für mich eigentlich zur Sicherheitsvorsorge gehören.» Immerhin plant die Basler Polizei während der Euro 08 den Abgleich der Gäste mit der Hooligan-Datenbank. Auch Privatpersonen können sich dann bei der Polizei melden.



....schon arg, stellt euch vor ihr habt da "Gäste" die schlagen euch dann kurz und klein wenn sie abends heimkommen...


MfG
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Beitragvon gnaser » 16.01.2008 09:03

eugen hat geschrieben:Gastgeber kommen nicht an Hooligan-Datenbank ran

Mehr als 400 Basler haben sich für die Euro 08 als Gastgeber gemeldet. Ob vielleicht Hooligans zu ihnen ins Haus kommen, wird ihnen aber nicht gesagt.

Rund 1000 private Basler Betten vermittelt die Host City für die Zeit während der EM auf ihrer Homepage. Eigentlich wollten die Organisatoren den Gastgebern eine Sicherheitsgarantie geben und die Reservationen im Vorfeld mit der internationalen Hooligan-Datenbank abgleichen. Dabei spielt jedoch die Bundespolizei nicht mit: «Die Daten dürfen nur an die Veranstalter selber rausgegeben werden», sagt Guido Balmer vom Bundesamt für Polizei. «Privatpersonen kommen nicht an die Daten.»

Auch einzelne Hotels hatten bei der Polizei nach einem Abgleich gefragt. «Ich habe bisher für die Euro-08-Zeit noch keine der vielen Buchungsanfragen bestätigt», sagt Christoph Dörflinger vom Basel Back Pack. Zuerst wollte er von der Polizei wissen, ob er sich bekannte Gewalttäter ins Hotel holt.

Den Aspekt des Datenschutzes kann er zwar nachvollziehen, aber: «So ein Abgleich würde für mich eigentlich zur Sicherheitsvorsorge gehören.» Immerhin plant die Basler Polizei während der Euro 08 den Abgleich der Gäste mit der Hooligan-Datenbank. Auch Privatpersonen können sich dann bei der Polizei melden.



....schon arg, stellt euch vor ihr habt da "Gäste" die schlagen euch dann kurz und klein wenn sie abends heimkommen...


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Beitragvon eugen » 16.01.2008 17:33

[s]1. Sorry für den Doppelpost[/s] (von einem Admin korrigiert  :wink: )
2. Is das auch in Österreich so?
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