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Scharner fordert mehr Professionalität im ÖFB

Alles rund um das ÖFB Team bzw. das Nationalteam von Österreich. News, Freundschaftliche Länderspiele usw.

Scharner fordert mehr Professionalität im ÖFB

Beitragvon GwReÜiNß » 18.11.2008 08:45

Scharner fordert mehr Professionalität im ÖFB




Paul Scharner hat am Montag mehr Professionalität vom Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) eingefordert. "Kurz vor der EM ist alles unternommen worden, es hat einen Mental- und Konditionstrainer gegeben. Und kaum ist die EURO vorbei, ist alles wieder in die normalen Gänge gekommen", kritisierte der niederösterreichische Teamspieler am Montag im Team-Quartier.


Mentalcoach Günter Amesberger, der die Truppe seit Oktober 2006 betreute, war rund um das Testspiel im August in Nizza gegen Italien (2:2) zwar mit von der Partie, verließ die Mannschaft aber noch vor dem Match aus persönlichen Gründen und arbeitet seither nicht mehr mit dem ÖFB zusammen. Conditioning Coach Roger Spry ist zwar weiterhin im Amt, sein Einfluss ist unter Teamchef Karel Brückner aber bei weitem nicht mehr so groß wie noch unter Josef Hickersberger, was zuletzt auch Kapitän Andreas Ivanschitz bemängelte.

Der Verband muss sich laut Scharner darüber im Klaren sein, in welche Richtung das A-Team künftig steuern soll. "In jeder großen Firma gibt es einen Befehl von oben: Was ist unser Ziel, wollen wir internationales Level erreichen? Was fordert der ÖFB von den Spielern?", fragte sich der 20-fache Internationale und betonte: "Man darf nicht immer von Woche zu Woche schauen, sondern muss längerfristig planen."



Er selbst habe in den vergangenen Wochen und Monaten am eigenen Leib verspürt, was es bedeutet, wenn man im Fußball nicht konsequent arbeitet beziehungsweise nicht konsequent arbeiten kann. "Ich hatte im Sommer eine Nasenoperation und kurz darauf einen Bändereinriss. Durch diese Pause habe ich gleich gemerkt, dass man den Anschluss verliert, wenn man länger nicht voll fit ist", meinte Scharner, der nach zuletzt drei Partien auf der Bank am Samstag beim 2:2 in Newcastle wieder über die volle Distanz für seinen Club Wigan Athletic in der Innenverteidigung im Einsatz war.

Seine Bedenken kann der Defensiv-Spezialist am Dienstagnachmittag äußern - dann steigt das Gespräch der Teamspieler mit der ÖFB-Führung, die voraussichtlich durch Interimschef Kurt Ehrenberger, Generalsekretär Alfred Ludwig und Bundesliga-Präsident Martin Pucher vertreten wird. An dem Treffen im Hotel Hilton Vienna Danube wird trotz seiner verletzungsbedingten Absage auch Marc Janko teilnehmen. Der Salzburg-Stürmer hatte mit seiner öffentlichen Kritik an der Organisation der Abreise von den Färöern aufhorchen lassen.
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Beitragvon Joker » 18.11.2008 09:47

Und wieder hat er Recht damit.
Sorry aber da muss sich endlich was tun.
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Beitragvon forever_gak » 18.11.2008 09:51

Joker hat geschrieben:Und wieder hat er Recht damit.
Sorry aber da muss sich endlich was tun.


Find ich arg.

Da redet einer von internationalem Level erreichen, der mit seiner Mannschaft es vor einem Monat nicht schaffte gegen Amateure zu gewinnen und gegen Serbien das Spiel nach 20 Minuten praktisch entschieden war.  :dielaughing:  :dielaughing:  :dielaughing:
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Beitragvon Joker » 18.11.2008 11:49

forever_gak hat geschrieben:Find ich arg.

Da redet einer von internationalem Level erreichen, der mit seiner Mannschaft es vor einem Monat nicht schaffte gegen Amateure zu gewinnen und gegen Serbien das Spiel nach 20 Minuten praktisch entschieden war.  :dielaughing:  :dielaughing:  :dielaughing:

Kann ich absolut nicht nachvollziehen.
A) ist dies nicht seine Mannschaft. Was kann ein Mann bitte ausrichten? Insofern liegt es da schon an mehr als nur am Scharner.
B) kann man auch meckern, wenn man nicht so erfolgreich ist. Warum sollte man nur was sagen dürfen, wenn man Erfolg hat?

Kann Scharner total verstehen, weil es eben nicht sogut im ÖFB ist, wie sie nach aussen hin sich geben. Dort läuft verdammt viel falsch.
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Beitragvon forever_gak » 18.11.2008 11:54

Joker hat geschrieben:Kann ich absolut nicht nachvollziehen.
A) ist dies nicht seine Mannschaft. Was kann ein Mann bitte ausrichten? Insofern liegt es da schon an mehr als nur am Scharner.
B) kann man auch meckern, wenn man nicht so erfolgreich ist. Warum sollte man nur was sagen dürfen, wenn man Erfolg hat?

Kann Scharner total verstehen, weil es eben nicht sogut im ÖFB ist, wie sie nach aussen hin sich geben. Dort läuft verdammt viel falsch.


a) er war Teil des Teams und war genauso grottenschlecht. Aber herrummaulen hat er sowieso scho immer besser können als zu reden geschweige den für die Mannschaft zu arbeiten.

b) meckern ist immer leichter als Taten setzen aber auch wenn der Verband noch so toll ist müssen die Spieler es am Platz umsetzen und nicht irgendein Krawatten Träger in der VIP.

Und für was braucht man im Nationalteam zB an Konditionstrainer. Der bringt sich doch sowas von überhaupt nichts wenn die Spieler sowieso meistens nur eine Woche beim Team sind? Außer er meint mit Konditionstrainer einen Fuentes.  :ka:
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Beitragvon Joker » 18.11.2008 12:16

Sorry aber auch da stimme ich dir nicht zu.

Scharner hat nach/bei der Rückkehr ins Nationalteam einen Rückschritt im Verein akzeptiert. Sein Trainer wollte nicht, dass er fürs Team spielt. Auch weil er angeschlagen war.
Scharner hat es aber riskiert, weil er dann eben genau diese blöde Nachrede nicht wollte, dass er wieder abspringt oder sonstiges. Tja dabei ist die Verletzung schlimmer geworden und im Verein ist er jetzt lange (auch nach der Verletzung) auf der Bank gesessen. Also ich würde nicht sagen, dass er nichts fürs Team tut. Sorry sowas kann ich absolut nicht verstehen.

Macht ein Ivanschitz mehr fürs Team, oder ein Stranzl, Pogal oder sonstwer? Finde ich lächerlich einfach da alles dem Scharner zuzuschieben.

Oder nur weil der Scharner sich aufregt? Hmmm warum regt sich kein anderer auf? Findest du beim ÖFB ist alles richtig?
Klar kann man sagen, dass es sowieso wurscht ist, weil wirklich toll wird es eh nie. Resignation ist aber kein Fortschritt.
Ich finde es richtig, dass Scharner was sagt. Warum machen das nicht mehr. Da muss viel mehr vom Team kommen. (und nicht nur vom Scharner) Und das auch abseits des Platzes.

Recht hast du, dass die Spieler dennoch ihren Arsch bewegen müssen und gewisse Tugenden an den Tag legen müssen, wenn sie spielen. Kein Thema. Ich habe das Spiel gegen Färöer noch immer nicht gesehen. Ich habe aber nicht gelesen, dass ein Scharner der schlechteste war. (andersrum habe ich aber auch nicht gelesen, dass er der beste war)

Dennoch gehören Strukturen her. Wenn man gewissen Leuten einfach die Trainerlizenz schenkt, ist das bedenklich. Als ein Beispiel was schief läuft. Damit beginnt aber schon einiges, da gewisse Trainer auf der Bank von U Mannschaften sitzen, die eigentlich den Schein nicht verdient haben. Tja dann tut man sich schwer, dass dort was weitergeht. Damit meine ich aber nicht unbedingt die Österreichischen Nationmannschaften. Die Trainerlizenzen sind aber nicht von den Vereinen vergeben worden. Das System wird oft versucht auszutricksen. Klar spielen da die Vereine auch mit. Nur wenn von oben da ein Riegel vorgeschoben wird, dann müssen die Vereine handeln.

Oder wie du sagst:
Für was braucht man einen Konditrainer wenn man nur 1 Woche beim Team ist. Für was zahlt man da einen Mann das Ganze Jahr ein Gehalt. Wenn ich so einen brauche, dann zahl ich den aber nicht das ganze Jahr für paar Wochen. Für was braucht man einen 2 Co-Trainer. Muss ja echt toll sein, wenn man Leuten was zahlt, nur damit es diese gibt. Es gibt Funktionäre die absolut falsch besetzt oder doppelt und dreifach besetzt sind. Für was? Da muss sich was ändern.
Klar muss der ÖFB wirtschaftlich handeln. Kein Thema. Das gehört auch dazu. Daher denke ich auch, dass es wieder so ein Präsident wird, der viele Kontakte hat. (ala Vranitzky oder Gusenbauer, die ja im Gespräch sind)

Die Kicker müssen am Platz ihr bestes geben. Die anderen Sachen muss man dazu auch ändern. Wenn ein Kicker sch*** spielt, dann ist er nicht mehr im Team. Das ist so. Das gilt aber bei anderen Positionen nicht. Und daher ist die Kritik von Scharner TOTAL okay. Auch wenn man IHN genauso kritisieren kann, wenn er sch*** spielt. Kein Thema.
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Beitragvon Nightfire_01 » 18.11.2008 12:27

forever_gak hat geschrieben:a) er war Teil des Teams und war genauso grottenschlecht. Aber herrummaulen hat er sowieso scho immer besser können als zu reden geschweige den für die Mannschaft zu arbeiten.

b) meckern ist immer leichter als Taten setzen aber auch wenn der Verband noch so toll ist müssen die Spieler es am Platz umsetzen und nicht irgendein Krawatten Träger in der VIP.

Und für was braucht man im Nationalteam zB an Konditionstrainer. Der bringt sich doch sowas von überhaupt nichts wenn die Spieler sowieso meistens nur eine Woche beim Team sind? Außer er meint mit Konditionstrainer einen Fuentes.  :ka:


Sehe ich genauso !
In den 2 Tagen die die Spieler vor einem Länderspiel zusammen sind braucht man absolut keinen Konditionstrainer.
2 Tage vor einem Spiel kann ein Spieler auch nicht mehr die Qualitäten bekommen, die er nach Jahrelangem Club-Training nicht hat.

Da sollte einfach was für´s Mannschaftsgefüge getan werden anstatt Kontitionstraining
Und daher wird in einem nationalteam auch kein Konditionstrainer benötigt !
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Beitragvon GwReÜiNß » 18.11.2008 13:19

Nightfire_01 hat geschrieben:Sehe ich genauso !
In den 2 Tagen die die Spieler vor einem Länderspiel zusammen sind braucht man absolut keinen Konditionstrainer.
2 Tage vor einem Spiel kann ein Spieler auch nicht mehr die Qualitäten bekommen, die er nach Jahrelangem Club-Training nicht hat.

Da sollte einfach was für´s Mannschaftsgefüge getan werden anstatt Kontitionstraining
Und daher wird in einem nationalteam auch kein Konditionstrainer benötigt !

Ja, sehe ich genau so.
Stattdessen passt einfach nicht das Klima/Einstellung in unserem Nationalteam...
Da sollten sie mal was dafür machen. Also Fußballspielen und nicht blöd "Leichtathlet"
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