Scharner darf auf EM-Einsatz hoffen
Auch nach dem Zusammentreffen von ÖFB-Teamchef Josef Hickersberger mit dem "abtrünnigen" England-Legionär Paul Scharner am Sonntagabend ist eine Rückkehr des Verteidigers in die ÖFB-Elf weder ausgeschlossen noch beschlossene Sache.
Laut Scharners Berater Valentin Hobel sei keine definitive Entscheidung gefallen, sein Schützling aber nicht unzufrieden. Im Beisein von ÖFB-Conditioning-Coach Roger Spry traf Hickersberger mit Scharner nach Wigans 0:0 gegen Arsenal noch im Stadion zusammen, bei einem Abendessen wurde vor allem über den Sport im Allgemeinen gesprochen, ehe es "kurz zur Sache" kam.
"Hickersberger hat gesagt, dass die Tür offen ist", sagte Hobel gegenüber der APA. "Viel mehr hat er eigentlich nicht von sich gegeben. Er behält sich die Einberufung vor. Paul hat sich natürlich eine Entscheidung mit einem Ja oder Nein erhofft, ist aber auch damit durchaus zufrieden. Es ist ja irgendwie auch verständlich, dass er nicht mit der Tür ins nächste Haus fällt."
Einen Zeitpunkt für die mögliche Einberufung wollte Hickersberger nicht nennen, selbst eine Einberufung für das Niederlande-Spiel (26. März) hält Hobel für denkbar: "Er hat gesagt, er soll bereit sein. Ich schätze, dass er jetzt noch die Meinungen von Spielern usw. einholen wird."
Hickersberger selbst war vorerst für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
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