Die Schweizer Zeitung Blick hat ein Interview mit Josef H. gemacht.
Ich dachte ich schreib das hier mal hinein.
Josef Hickersberger, Deix forderte, dass man Ihre Spieler wie die kleine Natascha in ein Verlies sperren sollte. Was sagen Sie zu der Karikatur?
Josef H: Skandalös! Da fällt mir kein anderes Wort ein. Das arme Opfer in Zusammenhang mit der Nati zu bringen - auf so einen Gedanken kann man mit nüchternem und sachlichen Verstand nicht kommen.
Werden Sie sich dagegen weher?
Josef H: Eigentlich soll der Verleger sich entschuldigen. Denn das geht zu weit!
Heute spricht Natascha im TV erstmals zur Öffentlichkeit. Ausgerechnet um 20.15, wenn Ihr Kickoff gegen Venezuela ist. Spielen Sie auch gegen Natascha?
Man kann nicht gegen Natascha spielen. Jedes Gegen tut mir in dem Zusammenhang weh. Aber ich weiss nicht, ob es in ihrer Verfassung das Beste ist, jetzt ihre Geschichte öffentlich zu machen.
Dafür trainieren Sie um seit einer Woche unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Nyon. Wie ist Ihr Eindruck?
Josef H: Ein herrliches Land. Wir haben gut gearbeitet. Aber klar: In der nati geht alles nicht so schnell wie in einem Klub.
Sie haben gestern noch das Video Schweiz gegen Venezuela angesehen. Wie vertraut ist Ihnen der Schweizer Fussball?
Josef H: Ich kenne den Fussball gut. War beim 0:0 an der WM gegen Frankreich in Stuttgart im Stadion. Ich gratuliere der Schweiz zu dem, was sie geschafft hat.
Und Köbi Kuhn?
Josef H: (lacht) Ich weiss, dass er einmal als nationalspieler ausgebüchst ist. Ich freue mich, dass er Kultstatus erreicht hat.
Wenn Sie mit Kuhn Spieler austauschen könnten, wen würden Sie auswählen?
Josef H: Das wären einige - aber leider, leider geht das nicht.
So, das Interview..
